Kinder sollten bei Urlaubsplanung mitreden dürfen

Eltern sollten bei der Urlaubsplanung ihre Kinder nicht übergehen.
Eltern sollten bei der Urlaubsplanung ihre Kinder nicht übergehen.
Foto: Getty
Was wir bereits wissen
Eltern sollten bei der Urlaubsplanung ihre Kinder mit einbeziehen. Das empfiehlt Erziehungsexperte Frank Hoffmann. Man müsse die Kleinen auf solch große Veränderungen vorbereiten. Außerdem sei es ratsam kinderfreundliche Urlaubsorte auszuwählen. "Dann können die Eltern viel besser entspannen."

Braunschweig.. Viele Eltern planen den Familienurlaub wochenlang. Dabei sollten die Erwachsenen allerdings nicht vergessen, auch ihre Kinder einzubeziehen, betont Erziehungsexperte Frank Hofmann aus Braunschweig. "Es ist wichtig, dass man ihnen die verschiedenen Möglichkeiten erklärt", betont er.

Viele Kinder seien vor einer Urlaubsreise nervös oder würden sogar krank, weil sie schlecht auf diese Veränderung vorbereitet seien und sich nicht darauf einstellen konnten. Ab dem Grundschulalter könnten die Kleinen auch schon ihre Meinung einbringen. "Man kann dann zum Beispiel eine Familienkonferenz einberufen, bei der über den Urlaub diskutiert und abgestimmt wird", sagt der Leiter der Erziehungsberatungsstelle am Domplatz in Braunschweig.

Familienhotel oder Campingplatz

Grundsätzlich sei es empfehlenswert, bei der Urlaubsplanung darauf zu achten, dass die Bedürfnisse der Kinder abgedeckt sind. "Dann können die Eltern viel besser entspannen", betont Hofmann. Am besten fahre man an einen Ort, wo es auch andere Kinder als Spielkameraden gibt, beispielsweise in ein Familienhotel oder auf den Campingplatz.

"Eine weitere Möglichkeit ist, mit befreundeten Familien in den Urlaub zu fahren - so kann man sich auch mal gegenseitig aushelfen", sagt der Experte. (dapd)