Im Frühling wächst das Risiko für Lawinen

Verschneites Tal in der Schweiz. An mehreren Orten in den Alpen haben Lawinen Menschen in den Tod gerissen. 
Verschneites Tal in der Schweiz. An mehreren Orten in den Alpen haben Lawinen Menschen in den Tod gerissen. 
Foto: Peter Klaunzer
Was wir bereits wissen
Die höheren Temperaturen im Frühling bringen öfter Lawinen ins Rollen. Die Europäische Reiseversicherung und der Deutsche Skiverband warnen.

München.. Im Frühjahr erhöht sich in den Alpen das Lawinenrisiko. Die starke Sonneneinstrahlung im März und April erwärmt die oberen Schneeschichten stärker und verringert deren Festigkeit. Ein Abrutschen des Schnees wird damit wahrscheinlicher, warnt die Europäische Reiseversicherung ERV. Das sollten vor allem Freerider bedenken, die abseits der gesicherten Pisten fahren.

Im Frühjahr lieber in höhere Skigebiete fahren

Der Deutsche Skiverband (DSV) rät weniger wagemutigen Wintersportlern für den Osterurlaub zu höher gelegenen Gletscherskigebieten. Dort fällt im Frühjahr noch am meisten Schnee, was die Pistenbedingungen entsprechend verbessert. Morgens kann der Schnee von der Kälte der Nacht noch stark gefroren sein, das macht die Piste sehr hart. Mittags wird der Schnee durch die Sonne dann schnell sulzig. Daran müssen sich manche Skifahrer erst gewöhnen. (dpa)