Hohes Gesundheitsrisiko für Reisende in mehr als 100 Ländern

In Äthiopien wie auch einigen anderen Staaten ist das Risiko gesunken, an Infektionen zu erkranken oder sich bei Verkehrsunfällen zu verletzen.
In Äthiopien wie auch einigen anderen Staaten ist das Risiko gesunken, an Infektionen zu erkranken oder sich bei Verkehrsunfällen zu verletzen.
Foto: Benno Schwinghammer
Was wir bereits wissen
In 36 Staaten der Welt besteht ein extrem hohes Risiko zu erkranken oder in einen Unfall verwickelt zu werden. In einigen Staaten wurde es besser.

Berlin.. In mehr als 100 Ländern der Erde besteht für Reisende ein hohes Gesundheitsrisiko. Das geht aus der "Health Risk Map 2015" von International SOS hervor. Demnach gibt es in 75 Ländern ein hohes und in 36 Ländern ein extrem hohes Risiko, an Infektionen zu erkranken, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden oder keine ausreichende medizinische Versorgung zu erhalten. 40 Prozent der medizinische Notfälle, die von dem Unternehmen für Reise- und Gesundheitsdienstleistungen analysiert wurden, ereigneten sich in diesen Hoch- und Extremrisikoländern. Insgesamt wurden rund 330.000 Fälle ausgewertet.

Risiko in Äthiopien, Kenia und Südafrika gesunken

In einigen Ländern Afrikas wie Äthiopien, Kenia oder Südafrika hat sich das medizinische Risiko verringert, erklärt International SOS. Diese Staaten profitierten von privaten und staatlichen Investitionen in die Gesundheitsinfrastruktur. Schwellenländer wie China, Brasilien und Indien zeichnen sich durch eine hochwertige medizinische Versorgung in den Großstädten und ein niedriges Versorgungsniveau in den ländlichen Regionen aus. (dpa)