Hakuna Matata!

Was für ein Start in den Tag: Fünf Kilometer klares Wasser trennen Prison Island von Sansibar.
Was für ein Start in den Tag: Fünf Kilometer klares Wasser trennen Prison Island von Sansibar.
Foto: Mona Contzen
Was wir bereits wissen
Sansibar – das ist die Gewürz- und die Sklaveninsel. Und die Insel des Handelns.

Stone Town..  „Kaka“, „Rafiki“ und „Jambo“ tönt es aus jeder Richtung. Ich habe noch in keinem Land so schnell so viele Wörter einer Sprache gelernt wie in Tansania. Gerade auf Sansibar, der legendären Gewürz- und Sklaveninsel, ist man seit eh und je an Ausländer gewöhnt.

Die Araber haben Stone Town kunstvolle Holztüren, die Inder reich verzierte Balkone, die Europäer Kirchen hinterlassen. Noch heute wabern durch das Gassen-Gewirr schwere Düfte von Kardamom, Zimt und Muskat, die sich in der stehenden Hitze mit den Rufen der Sansibari mischen.

Mr. Polite, Mr. Smily und all die anderen mit ihren Fantasie-Namen fragen die Touristen unablässig wie es geht. Sie quatschen und strahlen, wiederholen die Suaheli-Redewendungen so lange bis auch ein deutscher Mund sie nachplappern kann – und wollen doch nur eines: in der Tradition der alten Handelsmetropole den Besuchern das Geld aus der Tasche ziehen. Sympathischer bin ich jedenfalls noch nie ausgenommen worden. HakunaMatata - kein Problem, findet...


Ihre Mona