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Eine halbe Million Zuschauer bei den Hamburger Cruise Days

22.08.2012 | 08:45 Uhr
Eine halbe Million Zuschauer bei den Hamburger Cruise Days
Bei den Hamburg Cruise Days wurde jedes einfahrende Kreuzfahrtschiff mit einem Feuerwerk begrüßt.Foto: dapd

Hamburg.  Sieben Kreuzfahrtschiffe und eine große Schiffparade haben am Wochenende rund eine halbe Million Zuschauer zu den "Cruise Days" in den Hamburger Hafen gelockt. Feuerwerke und eine Lichtinstallation rundeten das Spektakel ab. Für die kommenden Jahre soll das Angebot noch weiter ausgebaut werden.

Mehr als eine halbe Million Zuschauer haben die dritten Hamburger Cruise Days am Wochenende in den Hafen gelockt. Neben der Ankunft von sieben Kreuzfahrtschiffen und einer großen Schiffsparade gab es erstmals an rund vier Kilometern entlang der Wasserkante von der HafenCity bis Altona ein Unterhaltungsprogramm.

"Die Idee, das Thema mehr an Land zu bringen, war goldrichtig", sagte der Geschäftsführer der Hamburger Tourismus GmbH, Thorsten Kausch, auf dapd-Anfrage. Auf der Festmeile feierten bereits am Freitagabend bei warmen Temperaturen und klarem Himmel fast 200.000 Schaulustige. Zur Parade am Samstag, die mit Einbruch der Dunkelheit begann, stieg die Zuschauerzahl den Veranstaltern zufolge auf eine viertel Million.

Fünf beleuchtete Kreuzfahrtschiffe, darunter die MS "Deutschland" und Kreuzer der Aida -Flotte fuhren nebst Begleitbooten zur Schiffsparade von der Hafencity die Elbe stromabwärts. Dabei wurde erstmals jedes Schiff mit einem eigenen Feuerwerk begrüßt. "Eine schöne Weiterentwicklung des Begrüßungsfeuerwerks der letzten Jahre", sagte Kausch.

Künstler wünscht sich mehr finanzielle Unterstützung

Schon seit vergangenen Montag stimmte die großflächige Lichtinstallation von Michael Batz auf die dritten Cruise Days der Hansestadt ein. Der vom Künstler inszenierte Blue Port ließ den Hamburger Hafen eine Woche lang täglich ab Einbruch der Dunkelheit in blauem Licht erstrahlen. Dafür hatte der Künstler an 100 Orten rund um den Hafen 6.000 blauen Leuchtstoffröhren und 155 Quadratmeter blaue Farbfolie angebracht.

Etwa 150.000 Euro des gut doppelt so teuren Kunstwerkes finanzierten städtische Großunternehmen. Für den Rest müsse er im Alleingang aufkommen, hatte Batz vor Beginn der Cruise Days geklagt. Er hoffe daher für die kommenden Jahre auf mehr finanzielle Unterstützung. Andernfalls sei die blaue Lichtinstallation für ihn kaum mehr durchführbar.

Blue Port soll auch künftig als Highlight bleiben

"Wir wollen den Blue Port, der in Kombination mit der Parade das Highlight der Cruise Days ist, als wichtigen Teil des Hafenprogramms halten", sagte Kausch. Aus diesem Grund müsse es Gespräche über die künftige Finanzierung geben. Die Veranstaltung sei schließlich auch für die Hamburger Wirtschaft ein lukratives Geschäft. "Dem Standort Hamburg bringen die Cruise Days ersten Schätzungen zufolge Einnahmen von etwa 60 Millionen Euro", fügte Kausch hinzu.

Für die kommenden Jahre soll das Rahmen- und Landprogramm noch weiter ausgebaut werden. Dabei soll alles unter dem Motto "Kreuzfahrt" stehen. "Wir wollen dem Hafengeburtstag keine Konkurrenz machen", erläuterte Kausch. Vielleicht gebe es daher künftig zu dem Landprogramm noch eine Fachbesuchermesse. (dapd)



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