Drei Deutsche bei Unfall mit Glasbodenboot im Roten Meer ertrunken
10.02.2012 | 14:23 Uhr 2012-02-10T14:23:25+0100
Kairo. Bei einem Bootsunfall vor der ägyptischen Küste kamen drei deutsche Touristen ums Leben. Ersten Ermittlungen zufolge stieß das Glasbodenboot gegen ein Korallenriff, woraufhin das Glas brach und Wasser in das Boot eindringen konnte. 13 weitere Urlauber wurden gerettet.
Ein deutsches Touristenpaar und ihr Kind sind am Donnerstag beim Unfall eines Glasbodenboots vor dem ägyptischen Badeort Hurgada im Roten Meer tödlich verunglückt. Wie Sicherheitsverantwortliche mitteilten, wurden 13 Touristen verschiedener Nationalitäten gerettet. Dem staatlichen ägyptischen Fernsehen zufolge ergaben erste Ermittlungen der Polizei, dass das Glasbodenboot gegen ein Korallenriff stieß. Das Glas sei gebrochen, und Wasser sei in das Boot eingedrungen. Vier der geretteten Touristen befanden sich demnach im Krankenhaus.
Millionen Touristen besuchen jedes Jahr die Badeorte auf der Sinaihalbinsel. Fahrten mit Glasboden- oder U-Booten sind sehr beliebt, um die Korallenriffe und ihre Bewohner zu bestaunen. Im Dezember 2010 hatte es in der Region bei einer Reihe von Haiangriffen einen Toten und vier Verletzte gegeben. Die Strände waren daraufhin für mehrere Wochen geschlossen worden. (afp)
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