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Zusatzgebühren sorgen für Frust in der Luft

12.07.2012 | 16:28 Uhr
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Ausgerechnet zum Beginn der Ferienzeit wurde der Hebel umgelegt. Die Fluggesellschaft Condor erhebt ab sofort eine Gebühr von fünf Euro pro Person, wenn der Vorabend-Check-in genutzt wird. Enttäuschte und auch wütende Gesichter waren infolgedessen am Flughafen Düsseldorf zu beobachten. Es fehlt den Urlaubern jedes Verständnis für die Entrichtung dieser Gebühr. Schließlich sorgen die Reisenden doch mit der Nutzung des abendlichen Check-ins mit dafür, dass sich die Schlangen und Abfertigungszeiten am frühen Morgen deutlich verringern.

Doch um Servicequalität scheint es den Airlines schon lange nicht mehr zu gehen. Sondern lediglich darum, wie mit kreativen Zusatzgebühren neue Erlösquellen erschlossen werden können. Denn TUIfly, Air Berlin, Sun Express und Hamburg Airway kassieren ihre Gäste ebenfalls für den Vorabend-Check-in ab.

Nichts anderes als eine versteckte Preiserhöhung ist auch das neue Tarifsystem von Air Berlin. Wer neuerdings den günstigsten Flugpreis bucht, darf nur noch ein Handgepäckstück mitnehmen. Oder aber es werden Gebühren für den Koffer fällig. Auch wenn es komisch klingt: Aber bei dieser Entwicklung wünscht man sich irgendwie die gute alte Zeit zurück, als die Flugreise noch Lust und keinen permanenten Frust verursachte.

von PASCAL BRÜCKMANN

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