Designierter Tourismus-Chef Frenzel für Abschaffung der Flugsteuer
06.11.2012 | 11:45 Uhr 2012-11-06T11:45:00+0100
Berlin Laut "Bild am Sonntag" kostete Flugreisende die Flugsteuer im vergangenen Jahr rund 961 Millionen Euro. Der designierte Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft, Michael Frenzel, findet, dass diese Steuer den Urlaub nur unnötig teurer mache und spricht sich deshalb für die Abschaffung aus.
Der designierte Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW), Michael Frenzel, hat sich für die Abschaffung der Luftverkehrssteuer ausgesprochen.
Frenzel sagte der Zeitung "Bild am Sonntag", die Steuer mache den Urlaub "unnötig teuer" . Wer heute einen Langstreckenflug buche, zahle pro Strecke 42,18 Euro, bei kurzen Flügen 7,50 Euro. Im vergangenen Jahr kostete Flugreisende die Steuer dem Blatt zufolge 961 Millionen Euro. Frenzel wies in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung der Tourismus-Wirtschaft hin. Von ihr hingen in Deutschland sieben Prozent der Arbeitsplätze ab.
Ende der klassischen Last-Minute-Reisen
Frenzel, der auch Vorstandschef des Reiseveranstalters TUI ist, rechnet damit, dass Urlauber künftig verstärkt online buchen. Derzeit buchten bereits rund ein Fünftel der deutschen Kunden ihren Urlaub im Internet. In den kommenden fünf Jahren solle dieser Anteil verdoppelt werden.
Frenzel kündigte zugleich das Ende der klassischen Last-Minute-Reisen an, die drei oder vier Wochen vor Abflug gebucht werden. Diese werde es bald nicht mehr geben. "Heute werden die Preise tagesaktuell gestaltet, es gibt also keinen festen Zeitpunkt, wann Buchungen am günstigsten sind", sagte der TUI-Vorstandschef. (afp)
23:12
Für den designierten Vollpfosten ist alles zu teuer. was nicht in seiner eigenen Geldbörse landet.
20:19
Keine Subventionen mehr für Flughäfen, volle Besteuerung von Kerosin, dass bringt Geld in die Kasse und man kann Steuern senken....
13:32
... ob die Steuer nun sinnig ist oder nicht, sinnvoller wäre es endlich mal Steuern auf Kerosin zu erheben. Das wäre ein Vergleich der verschiedenen Verkehrsmittel untereinander endlich mal möglich.
Desweiteren kann man nur noch lachen: 7 % der Arbeitsplätze...
Wo denn in Deutschland? Bei den Reisebüros, Fluggesellschaften und Flughafenpersonal?? Und sonst?
Man bedenke: Früher ist der Kegelverein i.d.R. an die Mosel gefahren und hat das Geld im Land gelassen, heute fliegt man mal eben nach Malle und gibt das Geld dort aus. Und der Hotelbesitzer an der Mosel schaut in die Röhre....
13:09
Ich gehe davon aus, dass der Herr Frenzel das ganz objektiv und uneigennützig abgewogen hat, um zu diesem Ergebnis zu kommen!