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Namibia

Der Ort Swakopmund zeugt von der Kolonialzeit

Mit dem Desert Express auf eine mehrtägige Reise durch Afrika
Der Desert Express fährt durch die malerische Landschaft Afrikas und bietet seinen Fahrgästen erstaunliche Bilder.

Swakopmund, am kalten Atlantik gelegen, hält mit pastellfarbenen Jugendstilhäusern aus der Zeit Kaiser Wilhelms attraktive Fotomotive bereit. Namen wie Woermannhaus, Alte Brauereistube oder Hansa-Hotel erinnern an die deutsche Kolonialzeit von 1884 bis 1915.

Mit dem Desert Express geht es weiter in Richtung Osten. „Wir fahren jetzt auf der ältesten Trasse des Landes, die schon 1902 in Betrieb genommen wurde“, erklärt Preusker. Bei Usakos hält der Zug für einen Ausflug zur 1700 Meter hohen Spitzkoppe, die wie das Matterhorn aussieht – und ein Wahrzeichen Namibias ist. Nach der Durchquerung des Otavi-Hochlandes auf einer neu gebauten Bahnstrecke in Richtung Angola heißt es wieder für zwei Tage Abschied vom Desert Express zu nehmen. Mehrere Pirschfahrten im Etoscha-Nationalpark stehen auf dem Programm, und übernachtet wird in Safari-Lodges.

Tiere tummeln sich am Wasserloch

„Da! Da hinten. Seht ihr’s?“, flüstert der Guide und zeigt vom Jeep aus auf zwei Löwen, die sich unter einem Akazienstrauch räkeln. Nicht auf jeder Pirschfahrt sind die Könige der Tiere zu sehen. Etwas Glück gehört schon dazu. Immer was zu sehen gibt es dagegen an den Wasserlöchern. Vorsichtig nähern sich Springböcke und Zebras, später staken Giraffen heran, auch Elefanten kommen, sie haben Durst.

Auch auf der Rückfahrt nach Windhoek sind immer wieder Tiere zu entdecken. Erst als die ersten Häuser von Windhoek auftauchen kündigt sich die Rückkehr in die Zivilisation an. Und ein afrikanischer Traum geht zu Ende.

Detlef Berg

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