Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Flugsicherung

Computerpanne legte Flugverkehr lahm

01.09.2011 | 14:00 Uhr
Computerpanne legte Flugverkehr lahm
Foto: Sergej Lepke / WAZ Fotopool

Langen.   Massive Behinderungen im Flugverkehr: Wegen einer Computerpanne bei der Deutschen Flugsicherung mussten am Mittag viele Flieger am Boden bleiben. Auch die Flughäfen Düsseldorf und Köln waren betroffen.

Ein Systemausfall bei der Deutschen Flugsicherung im hessischen Langen hat am Donnerstag zu massiven Behinderungen im Flugverkehr geführt. Unter anderem waren die Flughäfen in Düsseldorf und Köln sowie der größte deutsche Flughafen Frankfurt betroffen.

Nach Angaben der Flugsicherung war 12.20 Uhr ein Planungssystem ausgefallen. Die Störung dauerte etwa 20 Minuten. In dieser Zeit konnten keine Flugzeuge starten. Die DFS in Langen überwacht den gesamten südlichen deutschen Luftraum.

Wie der Flughafen Düsseldorf bestätigte, führte die Panne zu Verzögerungen von 30 bis 60 Minuten beim Abflug von zehn Maschinen. Der Flugbetrieb hat sich weitesgehend wieder normalisiert. Laut Deutscher Flugsicherung summierten sich die Verspätungen im gesamten Kontrollgebiet am frühen Nachmittag auf insgesamt 500 Minuten. (jgr)

Janet Lindgens

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/5018716/create

Aktuelle Fotos und Videos
AIDAmar-Taufe
Bildgalerie
Leser-Aktion
Die legendäre Titanic
Bildgalerie
Titanic
James Cameron taucht ab
Bildgalerie
Rekord
Orangenschlacht an Karneval
Bildgalerie
Brauchtum
Aus dem Ressort
Die Hälfte der Züge im Bahn-Fernverkehr bleibt leer
Bahn
Die Bahn will ihre Auslastung steigern: Sie liegt im Fernverkehr derzeit bei 48 bis 49 Prozent. Zweites Problem: Derzeit sind die Züge zwar pünktlich wie nie - jedenfalls nach Darstellung des Unternehmens. Das wird aber mittelfristig kaum so bleiben, sagt Bahnchef Grube
Massentourismus fordert Tote am Everest
Nepal
Am höchsten Berg der Welt ist erneut ein Deutscher gestorben. In der letzten Woche kamen vier Menschen, darunter ein deutscher Arzt und ein 69-jähriger Bergsteiger aus Bayern ums Leben. Experten kritisieren den Massentourismus am höchsten Berg der Welt.