Cola und Cadillacs

Dicke Autos prägen das Straßenbild auf Kuba.
Dicke Autos prägen das Straßenbild auf Kuba.
Foto: TV
Was wir bereits wissen
Schnell noch nach Kuba bevor die Amis kommen? Da kann sich Mona nur wundern.

Während in Bolivien sogar die Uhren rückwärts laufen, nur weil der Uhrzeigersinn schon von den Amerikanern besetzt ist, versuchen die Kubaner die alten Zeiten langsam wiederzubeleben. Zeiten, als ein Hemingway noch allabendlich gemütlich seine 15 Daiquiris in einer Bar in der Hauptstadt Havanna kippen konnte.

Doch auch ohne die Horden lärmender, übergewichtiger Reisegruppen aus Colorado, Texas oder Idaho sind die Amis zwischen kommunistischen Durchhalteparolen und Castro-Chavez-Kuschelplakaten immer irgendwie auf Kuba präsent: Ob in Form der legendären, alten Cadillacs, die gemeinsam mit Pferdekutschen über leere, sechsspurige Autobahnen fahren, oder als „importierte Soft Drinks“ auf den Speisekarten der malerischen Kolonialrestaurants.

Die Sorge vieler europäischer Touristen ist also eigentlich völlig unbegründet. Nach Kuba fahren bevor die Amerikaner kommen? Die Amis sind doch längst da.


Ihre
Mona