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Campen in Osteuropa - Die schönsten Orte

23.02.2012 | 08:45 Uhr
Campen in Osteuropa - Die schönsten Orte
Traumhaft schönen Buchten und unverbaute Strände: Camping-Urlauber können kleine Paradiese entdecken.

Essen.  Seit dem 22. Februar können sich Besucher der Messe Reise + Camping in Essen über Reiseziele in aller Welt informieren - vor allem über die fünf Partnerregionen der Messe. Hier erfahren Sie, welche Ziele in Albanien, Montenegro, Serbien, Mazedonien sowie Bosnien und Herzegowina eine Reise wert sind.

Kann man in Albanien oder Bosnien entspannt campen ? „Man kann“, versichert Wolfgang Pfrommer. Luxusplätze dürfe man nicht erwarten, aber der Standard der Plätze der fünf Partnerregionen der Messe Reise + Camping (seit dem 22. Februar in der Messe Essen) wird jedes Jahr besser – ein Überblick:

Albanien
Ein Entdeckerland. Wer unverbaute Strände sucht, sollte sich bald auf den Weg machen, ehe die Küste von ausländischen Investoren in Beschlag genommen wird.

Die Adria mit kilometerlangen Sand- und Kiesstränden im Norden und noch mehr vor der Ionischen Küste weiter südlich mit steilen Felsen und traumhaft schönen Buchten ist ein unentdecktes Paradies. Noch gibt es dort keine Hotelburgen, der Strand ist frei zugänglich. Albanien ist ein Land im Umbruch. Die Hauptverkehrsadern sind zum großen Teil ausgebaut, in die Berge führen meist nur Schotterpisten. Von einer Bergtour mit dem Wohnmobil oder gar dem Caravan im Schlepptau ist abzuraten.
www.albaniantourism.com

Montenegro
Das Land will zum „Monaco der Adria“ aufsteigen. Mit der frisch renovierten Hotelinsel Sveti Stefan ist der kleine Balkanstaat dem hochgesteckten Ziel ein Stück näher gekommen. Die Ausstattung der meisten Campingplätze hinkt allerdings noch hinterher. Insgesamt 18 montenegrinische Plätze haben es in den GIZ- Campingführer „Schätze des Balkans“ geschafft. Campern, die es ans Meer zieht, kann man das „Autocamp Masilina“ bei Petrovac empfehlen, ein gepflegter Platz in einem Olivenhain – 300 Meter vom Strand entfernt.

Auf keinen Fall sollte der Urlauber einen Abstecher zur Bucht von Kotor, dem südlichsten Fjord Europas, versäumen. Hier schlängelt sich das türkisblaue Wasser der Adria in die Meerenge zwischen fast 2000 Meter hohe Berge hinein. Zum Baden ist die Bucht allerdings kaum geeignet, da es keine Strände gibt. Eine gute Adresse in der Nähe: das „Camp Zlokovic“ bei Bijela. Besonders stolz ist der Besitzer auf seinen angeblich 1000 Jahre alten Olivenbaum. Weiter südlich in Ulcinj, dem letzten Ort vor der albanischen Grenze, treffen sich die Kitesurfer. Sie schlagen ihre Zelte auf den drei Campingplätzen der Umgebung auf.
www.montenegro.travel

Serbien
Man stimmt in das Loblied ortskundiger Biologen ein, die von den stillen serbischen Flusslandschaften, den Auenwäldern und den vielen seltenen Vögeln schwärmen. Serbien vermarktet sich als „blaues Herz Europas“. Das Land liegt zwar nicht am Meer, hat dafür aber viele Flüsse zu bieten: die Save und Theiß, dazu unzählige kleine Bäche – und natürlich die Donau. Einer der längsten Abschnitte fließt durch Serbien in Richtung Schwarzes Meer. Mal gebärdet sich die serbische Dunav träge und sieben Kilometer breit wie ein See. An der schmalsten Stelle, am Eisernen Tor, bringt sie es aber gerade mal auf 1,20 Meter. Radtouristen haben auf dem serbischen Abschnitt des Donauradwegs (655 Kilometer) die Möglichkeit, den Fluss in all seinen Facetten zu erleben. Am Ufer findet man immer ausreichend Gasthäuser und einfach ausgestattete Campingplätze.

Und wer denkt, Belgrad sei eine triste, gesichtslose Hauptstadt, sollte eine Nacht auf dem Campingplatz Dunav in Zemun absteigen – und von dort mit dem Bus zum Zentrum fahren. Belgrad ist eine grüne Stadt, keineswegs sozialistisch-grau. Dafür sorgen nicht nur die Lage an Donau und Save, sondern auch die 19 Parks. Außerdem gibt’s viele historische Bauten, Gotteshäuser unterschiedlicher Konfessionen und Künstlerviertel zu besichtigen.
www.serbia.travel

Bosnien und Herzegowina
Sarajevo und die Brücke von Mostar sind die Orte, die man mit Bosnien und Herzegowina verbindet. Einen anderen Teil des Landes haben viele schon mal gesehen, ohne es zu wissen: Der nördliche, bewaldete Teil des Doppelstaates war Schauplatz vieler Winnetou-Filme. In der südlichen Herzegowina sind die Berge kahl, die Temperaturen klettern im Sommer auf 50 Grad. Die weitgehend unberührte Natur der südöstlichen Alpenausläufer macht den Reiz des Landes aus. In der Berglandschaft kann man wochenlang wandern und klettern, ohne vielen Menschen zu begegnen.

Ein Tipp für Naturfreunde: „Camping Nationalpark Sutjeska“ an der Grenze zu Montenegro. Hier hat der Fluss Sutjeksa tiefe Schluchten in das Maglic-Massiv gegraben, auch die Bergseen und duftenden Blumen- und Kräuterwiesen sind reizvoll. Der kurze Küstenstreifen von gerade mal 20 Kilometern spielt touristisch kaum eine Rolle. Viele der 20 von der GIZ registrierten Campingplätze liegen an Flüssen. Der Campingplatz in Mostar nennt sich „Mali Wimbledon“, womit der Besitzer stolz auf seinen Rasentennisplatz verweist. Der einfach ausgestattete Stadtcamping „Sarajevo“ eignet sich allenfalls für eine Übernachtung. Sehenswert: die Altstadt.
www.bhtourism.ba

Mazedonien
Der Tourismus spielt sich hauptsächlich an zwei Seen ab: am Ohrid- und am Prespasee, beide in Nähe der albanischen Grenze. Hier liegen auch die meisten der gerade mal sieben erwähnenswerten Campingplätze. Die angeblich ältesten Seen Europas, etwa drei Millionen Jahre alt, leuchten wie zwei blaue Augen im Gebirge. Bis zu 18 Meter soll man in die Tiefe des Ohridsees gucken können. Der See und auch die gleichnamige Stadt gehören zum Unesco-Weltkulturerbe. Ilyrer, Makedonen und Griechen siedelten in der Antike am Ufer. Der kleine „Camping Livadiste“ liegt direkt am kristallklaren See. Der größere „Camping Ljubanista“, eine Anlage mit 2000 Stellplätzen, wird nur zum Teil genutzt – und zwar nahe des einzigen renovierten Sanitärgebäudes.
www.exploringmacedonia.com

Gabriele Beautemps


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