Arabische Fluggesellschaft Etihad steigt bei Air Berlin ein
19.12.2011 | 08:39 Uhr 2011-12-19T08:39:37+0100
London. Die angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin hat einen finanzstarken Partner gefunden. Die arabische Airline Etihad aus Abu Dhabi werde ihre Anteile an der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft von derzeit 2,99 Prozent auf 29,21 Prozent erhöhen.
Die arabische Fluggesellschaft Etihad steigt in großem Stil bei Deutschlands zweitgrößter Airline Air Berlin. Etihad werde ihren Anteil von derzeit 2,99 Prozent in Zuge einer Kapitalerhöhung auf 29,21 Prozent aufstocken, teilte Air Berlin am Montag mit. Etihad werde dabei 31.574.312 neue Aktien für 2,31 Euro - dem Schlusskurs vom Freitag - je Anteilsschein kaufen. Die Araber greifen der angeschlagenen deutschen Fluggesellschaft auch finanziell unter die Arme und wollen Mittel von bis zu 255 Millionen Dollar mit einer Laufzeit bis Ende Dezember 2016 bereitstellen. Zudem wurde eine umfassende strategische Zusammenarbeit vereinbart, die vor allem den Abschluss einer weitreichenden Code-Share-Vereinbarung vorsieht. Air Berlin erhofft sich dadurch im kommenden Jahr Einsparungen von 35 bis 40 Millionen Euro.
Erst vor zwei Wochen hatte Etihad Berichte über einen Einstieg bei Air Berlin zurückgewiesen. Air Berlin steckt nach Jahren schneller Expansion tief in den roten Zahlen und hat einen Schuldenberg von mehr als 600 Millionen Euro angehäuft. Die Air-Berlin-Aktie befindet sich bislang überwiegend im Streubesitz. Zu den größten Aktionären gehören die ESAS Holding, die im Besitz der Sabanci-Familie ist, mit gut 16 Prozent und der Investor Hans-Joachim Knieps mit mehr als sieben Prozent. (rtr/afp)
20:02
Erst so ein Griff ins Klo mit dem Herrn Mehdorn, der die Bahn fast in den Ruin trieb.
Jetzt eine Übernahme durch die Araber. Die Flüge sind doch heute schon nicht mehr bezahlbar, die Preise werden noch mehr steigen. Leider muss ich mir die günstigsten Anbieter suchen,da fürchte ich,dass Air Berlin nicht mehr dabei sein wird.
Es gab Zeiten, da war ich bei Air Berlin Vielflieger. Schade eigentlich.