Ägyptens Präsident Mursi verbürgt sich für Sicherheit von Touristen
07.08.2012 | 05:45 Uhr 2012-08-07T05:45:00+0200
Kairo. Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftszweig in Ägypten. Doch seit den Unruhen im Frühjahr 2011 sind die Besucherzahlen stark eingebrochen. Nun verbürgt sich Ägyptens Präsident Mohammed Mursi persönlich für die Sicherheit von Touristen in seinem Land.
Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat sich für die Sicherheit von Touristen in seinem Land verbürgt. Bei einem Besuch des Urlaubsorts Luxor sagte Mursi am Freitag laut der amtlichen ägyptischen Nachrichtenagentur Mena, sein Land sei heute noch sicherer als vor dem Beginn des politischen Umsturzes. Mursi lud alle Ausländer dazu ein, "Ägyptens Klima und antike Sehenswürdigkeiten " zu genießen.
Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes und war nach den Unruhen im Frühjahr 2011, die zum Sturz des langjährigen Machthabers Husni Mubarak geführt hatten, massiv eingebrochen. Zwar lagen die Besucherzahlen zwischen Januar und März 2012 um 32 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, waren aber immer noch um 27,8 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2010.
Noch am Donnerstag hatte Israel alle Staatsangehörigen, die sich auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel befanden, aufgefordert, die Urlaubsregion "sofort" zu verlassen. Es gebe Hinweise darauf, dass eine Gruppe aus dem Gazastreifen Attentate auf Israelis plane, hieß es in einer Mitteilung der israelischen Behörde für Terrorismusbekämpfung. (afp)
20:33
Kann man ihm trauen? Ich würde es nicht einmal in Erwägung ziehen.
Was, wenn irgendwann der "Volkszorn" ausbricht?
11:43
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
10:13
Erster Absatz. Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftszweig in Ägypten.
Dritter Absatz: Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes...
Ist es jetzt der wichtigste Wirtschaftszweig oder nur einer der wichtigsten Wirtschaftszweige?
07:56
Wenn zu den vielen Ärgernissen bei einem Ägypten-Urlaub jetzt noch die Angst vor Attentaten und der schleichende Rückschritt zum fundamentalistischen Islam hinzukommt, wird sich in der Zukunft so mancher Tourist überlegen, ob er nicht ein anderes Urlaubsland wählt.
07:21
Hilft das einem Touristen, wenn er in die Hände von verblendeten Idealisten gerät oder durch Waffeneinwirkung zu Schade kommt oder gar umkommt? Kann er oder seine Angehörigen sich dann darauf berufen??