Zwanzig-Fuffzehn

Neues Jahr, neue Zahl. Jetzt also 2015. Als Zahl zunächst mal keine Sensation. Quersumme acht, keine Primzahl, da sie nicht nur durch 1 und sich selbst, sondern auch durch 5, 13, 31, 65, 155 und 403 teilbar ist. Die nächste Primzahl kommt erst in zwei Jahren, 2017, die letzte war 2011. Aber das interessiert so richtig nur die Mathe-Freaks. Die rechnen ja immer mit allem...

Ebenso wie die Verschwörungs-Theoretiker, die derzeit eifrig dabei sind, sich die schlimmsten Befürchtungen für „2015“ zurechtzubasteln. Zitiert sei hier nur mal Altmeister Nostradamus, der fürs junge Anno in einem Punkt konkret wird: Der Vesuv soll wohl wieder mal ausbrechen. Wollen wir hoffen, dass der gute Mann auch hier beim Blick in die Zukunft keine Brille trug.

Bleibt ein Thema, das alle angeht: die Aussprache. Wie wollen wir das Kind nun nennen: Zweitausendfünfzehn, oder altmodisch Zwanzighundertfünfzehn oder ganz knapp: Zwanzigfünfzehn. Wobei sich da sogar eine noch salopperer Aussprache anbietet: Zwanzig-Fuffzehn. Ja, das könnt’s werden. Kurze Fuffzehn.

So, jetzt reichts aber auch mit dem Zahlensalat. Es ist Zeit, die Zahl mit Leben zu füllen. Denn was wir im Dezember über 2015 denken oder sagen, das liegt zuallererst... an uns.