Das aktuelle Wetter NRW 20°C
Wasserstraßen

Zu viel Eis - Schiffsverkehr in NRW kommt zum Erliegen

10.02.2012 | 18:45 Uhr
Zu viel Eis - Schiffsverkehr in NRW kommt zum Erliegen
Eisschollen auf dem Wesel-Datteln-Kanal. Foto: Hans Blossey

Duisburg.   Auf den Kanälen geht wegen der tagelangen Eiseskälte nichts mehr: Drei Wasserstraßen werden übers Wochenende für den Schiffsverkehr gesperrt. Grund: Die Schleusen sind vereist und die Fahrrinnen für die Schiffe zu schmal.

Der Schiffsverkehr auf nordrhein-westfälischen Kanälen kommt am Wochenende wegen teils dicker Eisdecken zum Erliegen. „Die Schleusen sind voller Eis, die Fahrrinnen zu schmal“, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich am Freitagabend auf Anfrage mit.

Ab Freitagabend (22.00 Uhr) werde der Rhein-Herne-Kanal bis mindestens Montag gesperrt. Eine Komplettsperrung gebe es ab 22.00 Uhr auch für den Wesel-Datteln-Kanal. Der Dortmund-Ems-Kanal müsse ab Henrichenburg bis zum Dortmunder Hafen ebenfalls bis Montag gesperrt werden. (dapd)

Facebook
 
Kommentare
11.02.2012
20:30
Zu viel Eis - Schiffsverkehr in NRW kommt zum Erliegen
von mine1975 | #1

erst dachte ich, diese Saison bleiben wir vom Winter ganz verschont, was schon nicht zu den Langzeitprognosen passte, da der russische Nordmeerbereich im Sommer lange Zeit eisfrei war und die Luftströmungen seit dem letzten Jahr nachhaltig verändert wurden. Aber auch dieser Winter zeigt, dass Europa aufgrund dieser durch den Klimawandel verursachten Stroemungsverschiebungen sich auf strengere Winter und trockenere Frühjahre einzustellen hat.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6337707/create

Umfrage
Sollte das Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC Berlin wiederholt werden?
 
Aktuelle Fotos und Videos
Musik und Sonne pur
Bildgalerie
Moers Festival
Sommer, Sonne ...
Bildgalerie
Hitze
Die Knochenmühle in Meinerzhagen
Bildgalerie
Museen im MK
Abriss des RWE-Stadions
Bildgalerie
RWE
Aus dem Ressort
Junger Mann stirbt bei schwerem Unfall auf A40 bei Mülheim
A40
Ein 23-jähriger Mann ist am frühen Montagmorgen bei einem Verkehrsunfall auf der A40 in Höhe Mülheim getötet worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der Fahrer während eines Überholmanövers die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Der 23-jährige Beifahrer wurde tödlich verletzt.
Wie Envio-Mitarbeiter um Anerkennung kämpfen
PCB-Vergiftung
Im PCB-Skandal kämpfen nun 47 Menschen darum, dass ihre Gesundheitsschäden als Berufskrankheit anerkannt werden. Es geht um Einzelfallentscheidungen, denn nicht die PCB-Vergiftung als solche kann als Berufskrankheit anerkannt werden, nur daraus resultierende Beeinträchtigungen.
Foto Video 2 Kommentare 2