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Gastronomie

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot

08.10.2012 | 20:59 Uhr
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Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
Sorge um die Existenz: Die Wirte wollen Raucherräume und Ausnahmen für Eckkneipen erhalten.Foto: Johannes Kruck / WAZ FotoPool

Neuss.   Gastwirte, Brauer und Getränkegroßhändler wollen 1,4 Millionen Bierdeckel in Kneipen verteilen: Die Telefonnummer, die darauf steht, sollen Gegner des absoluten Rauchverbots in Gaststätten anrufen und so ihren Unmut kundtun.

Gastronomen, Brauer und Bierverleger machen Druck gegen ein drohendes absolutes Rauchverbot in Lokalen und Kneipen. „Ja, zu einer fairen Lösung für alle – deshalb kein absolutes Rauchverbot“ steht auf jedem der insgesamt 1,4 Millionen extra angefertigten Bierdeckel, die in den nächsten Wochen und Monaten in Gaststätten und Kneipen verteilt werden sollen. Bürger werden aufgefordert, an einer Hotline ihre Stimme gegen die Pläne der Landesregierung abzugeben. Gastronomen, Brauer und Bierverleger fordern den Erhalt von Raucherräumen und weitere Ausnahmen vom Qualmverbot.

Ausnahme für den Landtag?

Man wolle den Protest gegen das Rauchverbot im wahrsten Sinne des Wortes für jeden Gast „greifbar“ machen, sagt Thorsten Hellwig vom Hotel- und Gaststättenverband Dehoga. Aufkleber („Raucherkneipe“) und Plakate – Gastronomen hatten häufiger schon gegen Pläne mobil gemacht, Tabakqualm zu verbannen. Die Bierdeckel seien die bisher „intensivste Aktion“, erklärte Hellwig. Dauern soll sie bis der Gesetzgebungsprozess abgeschlossen ist, also wohl bis Ende des Jahres. Ziel sei es, ein Stimmungsbild zu erheben, denn bei den Gastronomen und Bierbrauern ist man keineswegs sicher, dass die Pläne der Landesregierung in der Bevölkerung eine Mehrheit finden.

Rauchverbot
Das Ende der Raucherkneipe - Wirte fürchten Rauchverbot

Das Ende der Raucherkneipe worde o ft ausgemalt, oft angedroht. Nun ist es fast soweit: Das Kabinett in Düsseldorf hat das geänderte...

Was die Initiatoren des Bierdeckel-Protestes besonders ärgert: Während die Rauchverbotsausnahmen in Kneipen gestrichen werden soll, räumt der Gesetzentwurf den Angaben zufolge Verfassungsorganen eine Option ein, Raucherräume einrichten zu dürfen. „Was dem Landtag und seinen Abgeordneten recht ist, sollte dem Wirt und seinen Gästen billig sein“, heißt es bei Gastwirten, Brauern und Getränkegroßhändlern.

Holger Dumke

Kommentare
10.10.2012
16:13
Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von zool | #13

Wenn Helmut Schmidt in NRW eine Gaststätte hätte, hätte es dieses Gesetz nie gegeben.

09.10.2012
20:29
Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #12

Man nehme an Person A fühlt sich durch Person B in der Öffentlichkeit in einfacher Form belästigt, z.B. durch Kindergeschrei, Betteln, Zigarettenrauch, Autohupen oder Körpergeruch..gibt es ja tagtäglch diese "einfachen Belästigungen"

Wie reagiert Person A?

Dazu gibt es in unserer Gesellschaft genau zwei Möglichkeiten, die Belästigung zu beheben:

1. Person A fordert Person B auf sich sofort zu entfernen und damit die Belästigung einzustellen.
2. Person A entzieht sich der Belästigung, indem er Person B aus dem Weg geht.

Und jetzt frage ich mal in die Runde, wie würdet ihr reagieren?

Ich wähle Weg Nr. 2...warum? Weil ich es absolut nicht für notwendig erachte, einen großen Konflikt u.U. entstehen zu lassen, wenn ich die Möglichkeit habe mich einer kleinen Belästigung ohne Auseinandersetzung zu entziehen.

Jetzt kommt ihr...



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Rauchen an der Bushaltestelle
von Finnjet | #12-1

Es regnet in Strömen, ich stelle mich an der Bushaltestelle unter das Regenschutzdach. Ein anderer Fahrgast sucht dort auch Schutz und raucht mir ins Gesicht.
Aja, dann gehe ich halt weg in den regen und darf mit nassen Klamotten in den Bus klettern, nur damit der Raucher seine Sucht ausleben kann....
Es gibt viele Beispiele....Bahnhof-Altenessen ist typisch, da kann man nirgendwo stehen, ohne zugequalmt zu werden, trotz Rauchverbot.
Ach ihr Raucher, was seid ihr alle so tolerant..

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Hui-Buh | #12-2

Ich bin jetzt Person B und habe eine dumme Angewohnheit, nämlich jeden Menschen, den ich treffe, eine Backpfeife zu geben.
Wie würdet ihr reagieren?

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Koslowski | #12-3

Zigarettenrauch ist im Gegensatz den den anderen angeführten "Belästigungen" keine Belästigung, sondern kann im schlimmsten Fall z.B. zum Lungenkrebs und zum Tode führen.

09.10.2012
20:21
Die Alkohol- und Tabakindustrie wird es nicht verhindern können...
von Finnjet | #11

...dass am 28.11.2012 das Schutzgesetz kommt. In drei Jahren kräht kein Hahn mehr danach, das war mit dem Rauchverbot am Arbeitsplatz genauso. Selbst die Raucher wünschen sich die "guten alten Zeiten" nicht mehr zurück....
Und die Meckerköpfe sind dann hoffentlich auch still...

3 Antworten
Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #11-1

Ist am 28.11. die endgültige Abstimmung im Landtag?

Am Arbeitsplatz gibt es KEIN totales Rauchverbot, lt. Arbeitsstättenverordnung gibt es die Möglichkeit Raucherräume einzurichten und das Rauchen in Einzelbüros zu gestatten, das liegt im Ermessen der Unternehmensleitung.

Sie sind vielleicht nicht ganz informiert....
von Finnjet | #11-2

Ja die Abstimmung ist für den 28.11. geplant.
Es können Raucherräume eingerichtet werden, aber dieser Raum ist nicht der ArbeitsPLATZ !! Denken Sie mal an ein Büro, in dem zwei Leute sitzen, da darf nicht geraucht werden. In Einzelbüros ist es auch nicht gestattet, wenn dort Publikumsverkehr ist. Und auch in Einzelbüros darf nicht geraucht werden, wenn nichtrauchende Kollegen da mal reinmüssen (um z.B. Akten zu holen etc.). Wenn nur einer sich gegen das Rauchen ausspricht, MUSS der Arbeitsgeber das Rauchen am Arbeitsplatz (auch in Einzelbüros!!) untersagen. Und das ist auch gut so! Wer rauchen will, kann rausgehen (und muss manchmal sogar vorher ausstempeln!)

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #11-3

Ja, so ähnlich... Die Rauchregelung am Platz kann durch eine Betriebsvereinbarung geregelt werden. Es darf auch in 2er Büros geraucht werden wenn beide Mitarbeiter Raucher sind und die Tür zum Gang dauerhaft geschlossen bleibt. "Wenn jemand das Büro betritt, fragt man den Betretenden ob ihn der Rauch stört und wenn er sagt "Ja" hat man die Zigarette sofort auszumachen und für ausreichende Belüftung zu sorgen" Ich kenne solche Betriebsvereinbarungen, die tatsächlich heute noch gültig sind, aber in der Praxis wird i.d. Regel trotzdem nicht im Büro geraucht, man nutzt den Raucherraum, das ist für jeden Raucher OK

Aber warum in aller Welt gibt es dann eigentlich etwas gegen den geschlossenen Raucherbereich im Restaurant oder der großen Kneipe einzuwenden? Jetzt bitte nicht mit "Es ist der Arbeitsplatz der Kellner"-Argument kommen, denn sehr viele Kellner rauchen sehr gerne selbst und arbeiten freiwillig im Raucherbereich.

09.10.2012
19:56
Ich verstehe diese ganze Diskussion nicht - haben die Politiker eigentlich nichts wichtigeres
von boelli | #10

zu tun?
Was die Gängelei soll, weiß kein Mensch. Warum Nichtraucher ausgerechnet Raucherkneipen aufsuchen wollen weiß der liebe Herrgott. Zunächst einmal sollte der geneigte Politiker sich einmal Gedanken darüber machen, wie er den Steuerausfall (Tabaksteuer) kompensieren will und zum anderen gleich darüber sich Gedanken machen, wie die Volksdroge Nummer 1 (Alkohol) wirksam bekämpft werden kann. Denn diese Sucht ist viel schlimmer! Auch da muss er sich der Frage stellen, wie kompensiere ich den Steuerausfall. Wenn er dann immer noch der Meinung ist, man sollte sich über diese Verbote Gedanken machen und sie mit aller Macht durchsetzen dann sollte er auch den militanten Nichtrauchern erklären welche Steuern dann neu erfunden werden oder welche Steuern erhöht werden um diesen Einnahmeausfall wieder ins Lot zu bringen. Das dabei natürlich auch viele Eckkneipen "über den Jordan gehen" sollte man auch nicht vergessen. Auch hier gehen dann Steuereinnahmen baden, die es zu kompensieren gilt.

3 Antworten
Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #10-1

Den Tabaksteuerausfall braucht der Gesetzgeber gar nicht zu kompensieren,denn die Leute hören wegen einem Rauchverbot in der Eckkneipe ja nicht auf einmal auf zu rauchen. Aber den Steuerausfall für die Kneipen, die es wg. der Gesetzesverschärfung nicht schaffen (können), den muss die Regierung und die Kommunen tatsächlich kompensieren, zusätzlich natürlich Hartz IV für die Wirte und deren Angestellte. Wird so kommen...im Sinne GRÜNER Gesundheit. Na ja, NRW hat ja genug Geld..hahaha...

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von cockfosters | #10-2

Solange Zigaretten so billig und einfach zu bekommen sind wie in Deutschland, wird die Raucherquote unverändert hoch bleiben, die m.E. überschätzten Tabaksteuereinnahmen ebenfalls.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Hui-Buh | #10-3

Welche Gängelei bitteschön?

09.10.2012
19:22
Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von wkah | #9

Wie ich schon in meinem ersten Beitrag erwähnte, meine Kneipenbesuche sind selten.

Was ich aber hier lese von den Nichtrauchern:

Ich will in genau DIESE Kneipe - Also hat genau DIESE Kneipe rauchfrei zu sein.

3 Antworten
Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #9-1

Na ja, das können die Nichtraucher ja höchstwahrscheinlich demnächst auch so machen, in genau DIESE, JENE und JEDE Kneipe gehen.

Wir werden uns dann wohl oder übel entweder so arrangieren müssen wie die Bayern, die Läden ausfindig machen, die illegal weiter rauchen lassen, oder privat initiierte Großparties in gemieteten Räumen besuchen, oder einfach zu Hause bleiben.

Klar ist, ich werde mich vielleicht noch vor ein Restaurant stellen und dort rauchen, aber vor eine Kneipe werde ich mich NICHT stellen.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von cockfosters | #9-2

Gehen Sie mal in die Düsseldorfer Altstadt mit der Absicht, beim Altbier nicht vollgequalmt zu werden. Viel Spass!

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #9-3

In der Düsseldorfer Altstadt fallen mir auf Anhieb drei schöne große Brauhäuser ein und mehrere diskothekenähnliche Betriebe..

09.10.2012
19:01
Geht es noch ?
von erzhase | #8

@ Nr 7.
Zu rauchen wenn man auch nichtrauchende Freunde hat und deren Gesundheit zu ruinieren (von der Belästigung mal ganz zu schweigen) ist aber kein Verat? Wie wäre es mal wenn die ganzen Süchtigen mal die Kirche im Dorf lassen würden und sich einem MEhrheitsentscheid demokratisch beugen würden? Das Gejammer ist ja widerlich.... passt aber zu den willensschwachen Rauchern die Ihr Laster immer und ÜBERALL brauchen ....

15 Antworten
Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von wkah | #8-1

Mehrheitsentscheidung

Sie wollen also durch einen Mehrhetsentscheid bestimmen was ein Wirt machen darf und was nicht.

Sehr aufschlussreiche Einstellung..........................................

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Herbert_Hein | #8-2

In unserem Staat kommen Gesetze nun mal durch Mehrheitsentscheidungen zustande. Das war ja z.B. beim Jugendschutzgesetz auch nicht anders. Oder sollte da auch jeder Wirt selbst entscheiden können?

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von wkah | #8-3

Genau da sehe ich ein Problem

Hier sollten eigentlich Erwachsene über Erwachsene entscheiden - und man hat das Gefühl hier ist ein Kindergarten.

Fällt ihnen, Herbert Hein, eine brauchbare Antwort auf meine Frage unter Beitrag 6 ein?

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #8-4

Volksentscheid kann man probieren, bin ich zwar grundsätzlich gegen, weil Menschen über das Verhalten von Menschen in Minderheit abstimmen sollen, aber ein Volksentscheid kann halt so oder so ausgehen.

In Bayern waren es 60% Pro vs. 40% Gegenstimmen in 2010, also Totales Rauchverbot in Bayern. In der Schweiz waren es vor 2 Wochen 66% Contra und 34% Pro-Stimmen, also kein Totales Rauchverbot schweizweit und Beibehaltung der liberalen Lösung wie in NRW.

Kommt dann halt drauf an wie die Bevölkerung in NRW tickt, aber reellen Umfragen zu Folge wäre die Mehrheit in NRW für eine Beibehaltung der derzeitigen Regelung.

Aber eigentlich sollen die Politiker sich mit dem Thema vernünftig auseinandersetzen und eine faire Lösung für ALLE Bürger finden und nicht die Verantwortung aufs Volk abschieben.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Herbert_Hein | #8-5

@wkah | #8-3

Das Beispiel Jugendschutz war natürlich exemplarisch. Ich hätte auch Hygienevorschriften nennen können, die ja der Wirt auch qua Gesetz einzuhalten hat.

Meine Antwort auf Ihre Frage in #6 habe ich jetzt mehrmals gegeben; die akzeptieren Sie aber offenbar nicht.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von wkah | #8-6

Sie haben doch, wie ich einem anderen ihrer Beiträge entnehmen durfte, eine SCHÖNE GROSSE Kneipe gefunden.

Nach ihrer Meinung müssen es aber alle sein - sonst sind sie nicht zufrieden?

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Herbert_Hein | #8-7

Diese SCHÖNE GROSSE Kneipe, war, wie Sie dem selben Beitrag entnehmen durften, eine Raucherkneipe. Aber ich sehe das nicht so eng. Das Thema ist ja demnächst durch, und dann bin ich für meinen Gestank nach der Kneipe selbst verantwortlich. ;-)

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von wkah | #8-8

Soweit ich weiß, ist ein Wirt ein Unternehmer:

natürlich muss der sich an Jugendschutz halten, wie andere Unternehmen auch.
natürlich muss er sich an HygieneBestimmungen halten, wie andere Unternehmer auch.

Wenn ich aber verlange, alles was andere haben, will ich auch in meiner unmittelbaren Nähe, bekommen wir echte Probleme

Da fällt mir selber eine Liste ein .....................lassen wir das.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Herbert_Hein | #8-9

"Wenn ich aber verlange,..."

Sie haben mich schon wieder falsch verstanden. Ich habe nichts "verlangt", Ich habe mich nicht beschwert, weder in der verrauchten Kneipe, noch hier in dieser Diskussion. Ich habe vielmehr die Realität so beschrieben, wie ich sie wahrnehme - auch anhand eines konkreten Beispiels - und ganz sachlich meine Freude darüber ausgedrückt, dass das neue Gesetz für mich eine Verbesserung darstellt. Das ist meine Meinung, die Sie mir bitte einfach lassen. Danke.

Wenn Sie (als Nichtkneipengänger) hier "vom Schreibtisch aus" eine rein akademische Diskussion führen wollen, sind Sie gut beraten, auf die Argumente der Mitdiskutanten einzugehen. Sonst laufen Sie Gefahr, nicht wirklich ernst genommen zu werden.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Koslowski | #8-10

Bei uns ist auch der Betrieb von Coffeshops verboten, es geht also.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #8-11

@Herbert_Hein: [...]dass das neue Gesetz für mich eine Verbesserung darstellt[...]

Da bin ich mir nicht so sicher, ob das wirklich insgesamt eine Verbesserung für Sie wird. Mag einerseits sein, dass nach einem Kneipenbesuch die Klamotten nicht mehr für Sie unangenehm riechen, doch auf der anderen Seite werden m.E. Verschlechterungen eintreten. Die Kneipen werden leerer (oder nicht mehr vorhanden) sein, ihre rauchenden Begleiter werden oft vor der Tür stehen (raucht man Eine, raucht man auch ne Zweite, dann sind schonmal fast 15 Minuten um)... Ein ständiges rein und raus, Lärm vor der Tür, Ärger für den Wirt, usw.. Raucher werden sich auch zukünftig (wie heute) bevorzugt Locations aussuchen, wo man entspannt sein Bier trinken kann und gleichzeitig dabei rauchen kann (Privatparties, beheizte Aussenbereiche) Und Sie können dann mitgehen, oder mit Ihren NR Freunden alleine in der Kneipe bleiben. Diskriminierte Raucher werden die Kneipe demnächst meiden, das ist ganz klar.

@vospe
von Herbert_Hein | #8-12

"Da bin ich mir nicht so sicher, ob das wirklich insgesamt eine Verbesserung für Sie wird."

Ach, das warte ich ganz entspannt ab. Und natürlich werde ich auch genau darauf achten, ob ich irgendwo "diskriminierte Raucher" sehe, Menschen also, die weniger Rechte haben als andere. ;-) Nein sorry, ich will Sie nicht foppen, aber unter "Diskriminierung" stelle ich mir doch etwas anderes vor.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #8-13

Ich denke, es wird das Gleiche passieren wie in Bayern, in NRW sogar noch offensichtlicher, weil hier die Kneipendichte wesentlich höher ist. Einige Kneipen werden schliessen müssen, Andere werden offen bleiben, die Gästezahl wird sich insgesamt verringern, die Stimmung wird langweiliger werden, es werden mehr Privatparties stattfinden und geschlossene Gesellschaften, Schwarzgastronomie wird entstehen.

Ausserdem wird die Raucherquote steigen, denn paternalistisch-konservative Bewegungen, wie die GRÜNEN, betrachten in ihren suchtpolitischen Vorstellungen den Menschen als Wesen, das mit autoritärer Strenge und Bevormundung zur Enthaltsamkeit zu erziehen sei. Diese Idee ist zum Scheitern verurteilt, weil es das menschliche Bedürfnis nach Rausch und Ekstase ausblendet; dieses Bedürfnis ist eine Konstante des Menschseins und ist in allen uns bekannten Gesellschaften der Vergangenheit zu finden.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Herbert_Hein | #8-14

Das ist mir nach wie vor nicht konkret genug. Vor allem, wie und ob sich die ganze Szene umstrukturiert und wo das Geld eventueller Boykotteure bleiben wird, ist doch noch völlig unklar.

Ich habe übrigens lange Jahre viel und stark geraucht. An mein "Bedürfnis nach Rausch und Ekstase" habe ich dabei nie gedacht. Was genau rauchen Sie denn? ;-)

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Name von Moderation entfernt | #8-15

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09.10.2012
18:37
Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #7

Für ein totales Rauchverbot zu stimmen ist übrigens auch Verrat an den eigenen (rauchenden) Freunden, falls man welche hat...

3 Antworten
Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Pit01 | #7-1

Guter Witz.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #7-2

War kein Witz, denken Sie mal drüber nach.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Hui-Buh | #7-3

Meine rauchenden Freunde würden niemals dort rauchen wo ich bin, sonst wären es nicht meine Freunde.

09.10.2012
18:15
Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von wkah | #6

Gebe ja zu - es ist eine Weile her, seit ich in einer Kneipe war.

Trotzdem mal ganz blöd gefragt :

Wo ist eigentlich das Problem, Raucher gehen in Raucherkneipen, Nichtraucher gehen in Nichtraucherkneipen.

Sollte eigentlich ganz einfach sein.

26 Antworten
Trotzdem mal ganz blöd geantwortet:
von Finnjet | #6-1

Raucher und Nichtraucher gehen zusammen in rauchfreie Kneipen und die Raucher mal zum Terze für 5 Minuten vor die Tür...

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von wkah | #6-2

Beajntwortet meine Frage nicht !

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Herbert_Hein | #6-3

Das Hauptproblem ist, dass es dank der vielen Ausnahmeregelungen keine Nichtraucherkneipen gibt.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von wkah | #6-4

Das ist dann wohl Pech für die Nichtraucher.

Da sollten die Nichtraucher dann vielleicht Wirte suchen, die eine Nichtraucherkneipe führen wollen.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #6-5

Hallooo Herbert_Hein?? Was wollen Sie uns denn hier erzählen?
Es gibt fast nur Nichtrauchergastronomie und gerade einmal (höchstens 30% ) Raucherkneipen....ich weiss ja nicht wo in NRW Sie leben und ob Sie überhaupt hier leben, aber das stimmt so leider nicht was Sie sagen.

@finnjet:
Nichtraucher gehen alleine in rauchfreie Kneipen und die Raucher bleiben zum "Terze" zu Hause.

Dann auch wieder Rauchen in Kliniken und am Arbeitsplatz erlauben?
von Finnjet | #6-6

Ob dann auch die Nichtraucher ein Krankenhaus oder einen Arbeitsplatz selber suchen müssen, an dem sie nicht gefährdet werden?
Es kapieren die Ruacher wohl nicht, dass die Mehrheit der Bevölkerung nicht raucht und dass sie in der Öffentlichkeit (und dazu gehören auch Kneipen) geschützt werden sollen.
Es wird nicht das Rauchen generell verboten, sondern das Rauchen in geschlossenen Räumen, in denen sich Nichtraucher aufhalten dürfen, das soll verboten werden.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von wkah | #6-7

In Kneipen in NRW gibt es Krankenhäuser?

Oder was soll jetzt dieser Sprung?

Übrigens:
Meine Eingangfrage ist dadurch immer noch nicht beantwortet.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Herbert_Hein | #6-8

@vospe | #6-5

Ich schrieb "Nichtraucherkneipen", nicht "Nichtrauchergastronomie". Wenn ich essen gehe, kann ich das inzwischen ohne Qualm. Aber wenn ich einfach nur ein Bier trinken will, habe ich z.B. in der Dortmunder Innenstadt kaum noch Auswahl.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von wkah | #6-9

Dann scheint der Wirt wohl zu bevorzugen, in der Dortmunder Innenstadt , SEIN Lokal als Raucherkneipe zu führen.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Herbert_Hein | #6-10

Also funktioniert der Ansatz "Raucher gehen in Raucherkneipen, Nichtraucher gehen in Nichtraucherkneipen." eben nur zur Hälfte.

Reicht das als Antwort?

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von cockfosters | #6-11

In NRW gibt es keine Nichtraucherkneipenszene, genausowenig existierten in Irland rauchfreie Pubs ehe dann endlich 2004 ein umfassendes Nichtraucherschutzgesetz in Kraft trat.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von wkah | #6-12

Herbert Hein

und die Hälfte reicht ihnen nicht ?


und wenn es keine Nichtraucherkneipenszene gibt, könnte das so evtl. Gründe haben

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #6-13

@Herbert_Hein: Sie schreiben "kaum" noch Auswahl, aber es gibt eine Auswahl, und GENAU SO geht es uns Rauchern doch auch. Wir können auch nicht mehr in die schönen großen Läden 75qm wo wir früher einmal waren und dort unser Bier trinken und dabei rauchen, auf großen Partyevents das Gleiche und von Diskotheken braucht man gar nicht mehr zu sprechen. Was die Auswahl angeht, haben wir als Raucher aber trotzdem eindeutig die schlechteren Karten, das kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung berichten. Finden Sie es wirklich gerecht, wenn die Nichtraucher alle Kneipen bekommen und die Raucher gar keine? Ich finde das nicht gerecht. Ausserdem ist das auch Verrat an seinen eigenen rauchenden Freunden, falls man welche hat. Mit dem Totalen Rauchverbot bekommen Sie wahrscheinlich Ihre Kneipen, aber Sie werden die soziale Spaltung auch in Ihrem Umfeld bemerken, das ist sicher.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #6-14

Wen interessiert Irland? Wir sind hier im demokratisch liberalen NRW, falls man das bald überhaupt noch so bezeichnen kann.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Herbert_Hein | #6-15

Also, ich habe mich erst vor ein paar Tagen mit (ebenfalls nichtrauchenden) Freunden in eine schöne große Kneipe ( 100 m²) gesetzt, und wir haben uns dort beim Bier unterhalten. Von sozialer Spaltung habe ich nichts bemerkt; aber gestunken haben wir hinterher wie die Pest.

Und nein: in meiner unmittelbaren Nähe gibt es keine NichtraucherKNEIPE, wohl aber fünf Raucherpinten. Das ist dann "Auswahl". :-(


Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von wkah | #6-16

Na sie haben doch eine SCHÖNE GROSSE Kneipe gefunden.

Aber es müssen alle sein - sonst sind sie nicht zufrieden?

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Herbert_Hein | #6-17

Ich habe eine schöne große Kneipe gefunden, in der ich (wie auch meine Freunde) zwangsweise beraucht wurde. Das wollte ich mit dem "Gestank wie die Pest" ausdrücken. Deshalb war meine Zufriedenheit zumindest nicht ungeteilt.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von wkah | #6-18

Sorry hatte ich dann falsch verstanden.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #6-19

@Herbert_Hein: Ich verstehe das, dass Sie sich durch den Geruch von Tabak belästigt fühlen, ist nicht jedermanns Sache. Klar ist auch, natürlich gehen Raucher bevorzugt dorthin aus, wo man noch rauchen darf, logisch. So eine schöne große Kneipe, die das Rauchen erlaubt (obwohl das ja bei 100qm fraglich ist warum das nach aktuell geltender Regelung möglich ist?) hätte ich auch gerne in meiner Umgebung. Hab ich aber nicht, ich komme mal in Dortmund vorbei ;-) Aber im Ernst, es scheint also in Dortmund auch große NR-Kneipen zu geben, warum gehen Sie denn mit Ihren Freunden nicht dorthin aus, wenn es in dem 100qm Laden so schlimm ist? Das verstehe ich nicht, ich muss mich seit 2008 auch weiter weg bewegen als früher, ist unbequem für mich aber im Sinne eines Kompromisses vertretbar...

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Herbert_Hein | #6-20

Warum in dieser Kneipe ("Franziskaner" in Dortmund) geraucht werden darf, weiß ich auch nicht, zumal man dort auch essen kann. Ein Besuch in Dortmund würde sich nach meiner Einschätzung für Sie schon lohnen; denn hier werden auch die bestehenden Regelungen nicht so eng gesehen.

Um Ihre Frage zu beantworten: Wir sind einfach in den nächsten schönen Laden gegangen. Das war unsere Bequemlichkeit, klar. Aber ich beschwere mich ja auch nicht; allerdings freue ich mich darauf, dass es demnächst für uns angenehmer wird. Das ist alles; für mich ist das keine hoch politische oder ideologische Frage.

Aber die Diskussion hier scheint mir doch insgesamt zu verbissen zu sein; ich empfehle mich.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #6-21

Für Sie persönlich ist das wahrscheinlch keine politische oder ideologische Frage, für die Initiatoren der Rauchverbote allerdings schon, denn die WHO Tabakkontrolle will eine rauchfreie Gesellschaft, bzw. einen rauchfreien Planeten Erde. Die Planungen der Strategien dafür, dieses Ziel zu erreichen, haben 1975 auf der 3. Weltkonferenz gegen Tabak begonnen. Rauchverbote in der Gastronomie sind nur ein Meilenstein für die Rauchhasser. Haben Sie sich schonmal gefragt warum die Rauchverbote auf einmal fast gleichzeitig in allen europäischen Ländern wie Pilze aus dem Boden schiessen? Nicht etwa weil man erkannt hat, dass das sog. "Passivrauchen" auch so gefährlich ist, nein..weil man gleichzeitig aus den EU-Ländern die Lügenkampagnen und Propaganda gestartet hat, mit dem Ziel die Raucher und NR gegeneinander aufzubringen. Das Resultat der Spaltung finden Sie in Kommentaren zu jedem Medienbericht, der über Rauchverbot berichtet. Die Landesregierung und die GRÜNEN sind lediglich Mitläufer.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #6-22

Nachtrag:

Lest mal das Ärtzeblatt, da stehts drin, oder ist das etwa auch unseriös?

http://www.aerzteblatt.de/archiv/26655?s=passivrauch

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Herbert_Hein | #6-23

@vospe

Wenn ich die Seite des Ärzteblatts ansehe und nach "Passivrauch" suche, taucht dieser Artikel erst sehr spät auf; denn immerhin ist er aus dem Jahr 2001, und offenbar gibt es durchaus auch neuere Erkenntnisse.

Aber wie auch immer: Wer für welche Studie von wem bezahlt wird, kann ich ohnehin nicht feststellen. Mir reicht es, dass verqualmte Luft (ganz unbestritten) ungesunde Bestandteile enthält und mir persönlich (ganz sicher) unangenehm ist.

Ihren Standpunkt verstehe und akzeptiere ich voll und ganz, aber auch meinen werden Sie mir nicht nehmen können.

Gruß aus Dortmund

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #6-24

@Herbert_Hein: Ich kann Ihre Haltung logisch nachvollziehen, die Problematik R/NR mit Geruchsbelästigung gibt es ja nicht erst seit gestern. Dass im Tabakrauch chemische Bestandteile sind, die möglicherweise gesundheitsschädlich sein könnten, will ich gar nicht bestreiten, das Problem haben Sie auch bei jeglichem Nahrungsmittel, im Strassenverkehr, bei Laserdruckern usw. Tatsächlich fehlt aber ein empirischer Beweis, denn kann auch Stand heute nicht erbringen.Ganz problematisch ist aber folgendes:

1. Den Rauchern ( 20 Mio in Deutschland) soll kein einziger Raum in der Öffentlichkeit mehr zugestanden werden.

2. Einem Raucher, der z.B. seit 20 Jahren ein Päckchen am Tag raucht und damit 146.000 Zigaretten geraucht hat und sich bester Gesundheit erfreut, ist es nicht logisch nachvollziehbar zu erklären, warum er jetzt auf einmal vor die Tür geschickt werden soll. Eine wirkliche Gesundheitsgefährung für einen NR, bei 5 Stunden Kneipenbesuch in der Woche, schließe ich völlig aus.



Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Herbert_Hein | #6-25

1. Da sehen Sie mich auf Ihrer Seite; das hätte man sicherlich besser lösen können. Allerdings sind die heutigen vielen Ausnahmen, wie z.B. in Dortmund, auch suboptimal. Irgendwo hier auf diesen Diskussionsseiten wurde vorgeschlagen, eine Anzahl Raucherclubs sozusagen mit Lizenzen zu versehen. Das wäre m.E. wesentlich charmanter.

2. Nichts gegen Sie persönlich; aber inwieweit der Aufenthalt in verrauchten Räumen meine Gesundheit gefährdet, bespreche ich dann doch lieber mit meinem Arzt.

Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von vospe | #6-26

Der Vorschlag mit den Lizenzen wäre auch für mich eine akzeptable Lösung, ich würde das noch nicht einmal an der Größe (75qm) festmachen wollen, sondern eine begrenzte Anzahl Betriebe in einem vernünftigen Verhältnis festlegen. Der Vorschlag ist schon des Öfteren bei der Landesregierung eingebracht worden, doch niemals diskutiert worden. Es ist politischer Wille, die Raucher los zu werden. Man will langfristig eine rauchfreie Gesellschaft erzwingen. Was man auch los werden will, ist die Möglichkeit "Technische Innovationen" anzubringen, es gibt bereits heute Luftfilteranlagen, die Schadstoffe in der Raumluft fast vollständig entfernen können, die Luft in einem Raucherbetrieb wäre damit sogar sauberer als auf der Straße, soll gestrichen werden. Und dann kommen ja noch das Verbot für die großen Betriebe mit getrennten NR/R Bereichen dazu, wen bitte stört in einem großen Brauhaus der Raucherbereich im OG? Haben Sie einmal den Gesetzesentwurf gelesen? Da geht es nicht mehr um "Schutz"...

09.10.2012
18:13
Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Updike | #5

Eigentlich ein Wunder, dass ich noch lebe: Meine Eltern haben während meiner Kindheit beide geraucht. Und sie haben mich sogar zu Veranstaltungen mitgenommen, auf denen ich armer Bursche von Qualm umzingelt war. Müsste man da nicht eigentlich noch nachträglich den Jugendschutz einschalten? Zumal: Ich rauche selbst. Ich glaube, ich werde das Thema mit meiner Mutter und meinem Vater mal bei der einen oder anderen Zigarette diskutieren.

1 Antwort
Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von Pit01 | #5-1

Ich hoffe, dass Sie für die Folgen selber aufkommen.

09.10.2012
17:49
so eine blödsinnige Aktion...
von Finnjet | #4

...dann rufen manche Nikotinsüchtigen zehnmal an und schon wird von DEHOGA falsch geschlußfolgert, dass 5 Mio. Bürger in NRW gegen den Nichtraucherschutz seien.
Bekloppt.

2 Antworten
Wirte und Brauer kämpfen mit Bierdeckeln gegen geplantes Rauchverbot
von herb630 | #4-1

Also ehrlich... genau das habe ich gerade von den Nichtrauchern gedacht.

Wer ruft denn an?
von Finnjet | #4-2

Die Nichtraucher rufen nicht an...warum sollten sie auch...

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