Wie aus Schülern irgendwann Lehrer werden

ARCHIV - Ein Lehrer unterrichtet am Montag (06.12.2010) an einer Hauptschule in Arnsberg (Sauerland). Der Lehrerberuf entwickelt sich in Nordrhein-Westfalen weiter zur Frauendomäne. Weniger als ein Drittel (29,1 Prozent) der etwa 155 000 hauptberuflichen Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen sind Männer, wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte. Foto: Julian Stratenschulte dpa/lnw +++(c) dpa - Bildfunk+++
ARCHIV - Ein Lehrer unterrichtet am Montag (06.12.2010) an einer Hauptschule in Arnsberg (Sauerland). Der Lehrerberuf entwickelt sich in Nordrhein-Westfalen weiter zur Frauendomäne. Weniger als ein Drittel (29,1 Prozent) der etwa 155 000 hauptberuflichen Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen sind Männer, wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte. Foto: Julian Stratenschulte dpa/lnw +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Nein, diese Bachelor verteilen keine Rosen, sondern Noten, später mal... Seit 2011 absolvieren angehende Lehrerinnen und Lehrer zunächst ein Bachelor-Studium (3 Jahre), es folgt der „Master of Education“ (2 Jahre), mit einem halbjährigen unbezahlten Schulpraktikum.

Der „Master of Education“ ist gleichgestellt dem früheren ersten Staatsexamen, das noch bis maximal 2016/17 am Ende des Lehramtsstudiums steht. Danach geht es für die Pädagogen ins Referendariat, das nach weiteren 18 Monaten mit dem zweiten Staatsexamen endet.