Wachdienst in Notaufnahme der Lüner Klinik

Lünen..  Immer wieder werden Ärzte und Pfleger im Klinikum Lünen von aggressiven Patienten und deren Angehörigen attackiert. Jetzt reagiert das Klinikum.

Nach jüngsten Vorfällen hat das Krankenhaus einen Panikraum für Mitarbeiter eingerichtet. Ein Sicherheitsdienst wird künftig vor allem nachts den Pflegekräften zur Seite stehen. Türen in der Notaufnahme sollen sich nur noch per Chipkarte öffnen lassen. Eine neue Telefonanlage bekommt einen Notfallknopf.

Die Gründe für die Probleme in der Notaufnahme seien vielfältig, so der Geschäftsführer des Klinikums, Axel Weinand. Einer resultiere aus den Wartezeiten.

Personell und räumlich stoße die Notaufnahme zeitweilig an ihre Grenzen. Es kämen immer mehr Patienten. Dies falle an Tagen auf, wenn die niedergelassenen Ärzte eingeschränkt tätig sind. Heute ginge man mit Dingen zum Arzt, bei denen man früher noch nichts unternommen hätte, so Weinand.

Viele Menschen wüssten nichts mehr über Selbstbehandlung von leichten Erkrankungen. Vielfach sei es auch Bequemlichkeit durch die 24-Stunden-Bereitschaft im Krankenhaus.