Vater bleibt Hauptverdächtiger

Brilon/Arnsberg..  Der 29-jährige Familienvater aus Altenbüren, der beschuldigt wird, am 20. Februar seinen viereinhalb Monate alten Sohn so schwer verletzt zu haben, dass er an inneren Blutungen verstarb, bleibt weiter in Untersuchungshaft. Das hat gestern ein Haftprüfungstermin in Arnsberg ergeben.

Beantragt hatte den Termin der Verteidiger des 29-Jährigen. Der Jurist hält den Vorwurf des Totschlags für „nicht zutreffend“, wie er gegenüber dieser Zeitung gestern sagte.

Seit dem Vorfall befindet sich der Familienvater in Hamm in Untersuchungshaft. Grundlage dafür war das unmittelbar nach der Tat angefertigte rechtsmedizinische Gutachten. Danach hat das Baby die tödlichen Verletzungen durch massive Gewalteinwirkung im Bauchbereich erlitten. Der Vater, der sich zum Tatzeitpunkt mit dem Säugling und dem anderthalbjährigen zweiten Kind, ebenfalls ein Sohn, alleine zu Hause aufhielt, gibt an, dass das Kind zu brechen begonnen habe und er versucht habe, das Erbrechen zu stoppen.