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Schwerkranker fühlt sich von Krankenkasse im Stich gelassen

02.11.2012 | 19:03 Uhr
Schwerkranker fühlt sich von Krankenkasse im Stich gelassen
Uwe Heiland leidet unter Morbus Bechterew.Foto: Dietmar Wäsche

Bergkamen.   Einem Schwerkranken lehnt die Krankenkasse Rente, Kur und Dauerverordnung ab. Der Grund: Das würde nicht helfen. Seinen Arzt ärgert die Entscheidung. Er nennt sie „menschenverachtend“, sein Patient fragt sich: „Weiß bei der Krankenkasse denn die eine Hand nicht, was die andere tut?“

Während Krankenkassen zurzeit milliardenschwere Überschüsse durch Beiträge ihrer Mitglieder anhäufen, scheinen Patienten davon nicht zu profitieren – im Gegenteil: Zurzeit ziehen viele Kassen insbesondere bei Kuren die Daumenschrauben an, berichten Ärzte aus der Region. Ein besonders tragischer Fall ist der von Uwe Heiland aus Bergkamen.

Vor sieben Jahren diagnostizierten Mediziner bei Uwe Heiland Morbus Bechterew – viele Jahre zuvor schon hatte er unter einer zunehmend schlimmer werdenden Nackenversteifung und Kopfschmerzen gelitten. Doch der 47-Jährige, der als junger Mann auf der Zeche Monopol als Bergmechaniker gearbeitet hatte und später viele Jahre Lkw fuhr, hatte den Schmerz beiseite geschoben, mit Medikamenten bekämpft und gearbeitet.

Die Schmerzen wurden immer schlimmer

Bis es nicht mehr ging. Weil er mittlerweile seinen Kopf nur noch millimeterweit zur Seite wenden kann. Weil die Hals- und Brustwirbelsäule nahezu gänzlich versteift sind. Und weil die Schmerzen immer schlimmer wurden. Völlig unbeweglich, in einer ständig verkrampften Körperhaltung sieht man ihm förmlich die Schmerzen an, unter denen er leidet. „Eigentlich hätte ich zuletzt gar nicht mehr Lkw fahren dürfen“, weiß Uwe Heiland selbst. „Jedes Schlagloch wurde zum unerträglichen Schmerz und ich konnte mich nicht mehr herumdrehen, um den Verkehr zu beobachten.“

Seit einem schweren Krankheitsschub im November vorigen Jahres ist er arbeitsunfähig geschrieben. Sein behandelnder Arzt riet dem schwer Kranken, eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen – weil er keine Chance auf dem Arbeitsmarkt mehr habe. Doch: Nach einer Vorstellung beim Medizinischen Dienst der Krankenkasse lehnte diese Heilands Rentenantrag ab. Er könne noch „mindestens 6 Stunden täglich“ arbeiten, schrieb ihm seine Kasse, die Knappschaft.

Eine Kur wäre „zwingend“ gewesen

„Daraus hätte zwingend erfolgen müssen, ihn zu einer Kur zu schicken“, sagt sein Arzt Dr. Jürgen Müller aus Lünen. Nur so bestehe eine Chance, seine Arbeitskraft wiederherzustellen oder die Krankheit zu bessern. Doch als Heiland wenig später eben solch einen Antrag für eine Reha-Kur stellt, lehnte auch dies die Knappschaft ab – und urteilte: „Ihre Erwerbsfähigkeit“ werde durch Kurleistungen „nicht wesentlich gebessert“. Ambulante Therapien wären ausreichend. Eine Dauerverordnung für solch eine Therapie allerdings lehnte die Kasse ebenfalls ab.

„Das war für mich der größte Schock, ich dachte, das gibt’s doch gar nicht“, ist Uwe Heiland fassungslos. „Kur und Rente wird beides abgelehnt – soll ich mich denn gleich aufhängen?“

Arzt nennt die Begründung der Ablehnung "absurd"

Angesichts der Entscheidungen platzte Heilands Arzt die Hutschnur. In einem detaillierten, fünfseitigen Brief an die Knappschaft wirft er der Kasse vor, die Begründung der Ablehnung sei „absurd“. Die Ablehnung des Rentenbescheids und gleichfalls der Kur schließe sich aus, sei unrechtmäßig und, Zitat: „respektlos und menschenverachtend gegenüber Herrn Heiland“.

Im WR-Gespräch betont Dr. Müller, dass sein Patient sehr schwer krank sei – und vielleicht nur deshalb von der Krankenkasse ablehnend behandelt würde, weil er immer sehr zurückhaltend und bescheiden auftrete.

Was den Arzt, der als Gerichtsgutachter viel Erfahrung auf seinem Gebiet hat, besonders ärgert: Die Krankenkasse habe es nach der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst im Januar nicht einmal für nötig erachtet, den Patienten persönlich kennenzulernen – die Entscheidungen zu den weiteren Anträgen und Widersprüchen seien offenbar am „Grünen Tisch“ gefällt worden.

Uwe Heiland, der sich täglich mit einem Cocktail verschiedenster Schmerzmittel über den Tag rettet, fragt sich: „Weiß bei der Krankenkasse denn die eine Hand nicht, was die andere tut? Ich bin total verzweifelt.“

Kasse sieht keinen Widerspruch

Tatsächlich, so sagt Claudia Müller, stellvertretende Sprecherin der Knappschaft, bleibe nach all den Ablehnungen für den Patienten möglicherweise ein „bitterer Beigeschmack“. Doch die Entscheidungen würden sich nicht widersprechen, betont sie. Mit der Ablehnung des Rentenantrags sei die Annahme verbunden, dass Heiland zwar nicht in seinem Job als Kraftfahrer, aber doch in einem anderen Beruf mit leichter Tätigkeit arbeiten könnte. Die Ablehnung der Reha-Kur sei auf der Grundlage des bereits vorliegenden Rentenantrag-Gutachtens erfolgt. Da habe man entschieden, dass eine Kur eben keine gesundheitliche Verbesserung bringe. Die seien eher mit ambulanten Therapien zu erwarten.

Und gegen die vom Arzt verschriebene Dauerverordnung solch einer Therapie spreche, dass eine „gleichbleibende Therapie über ein Jahr nicht zielführend“ sei. Man habe sich aus Fürsorge für den Patienten gegen einen „Blanko-Scheck“ entschieden, der allenfalls das Budget des Arztes entlasten würde. Eine unkontrolliert dauerhafte Therapie könne sogar schädigend sein.

Heinz Krischer



Kommentare
05.11.2012
06:04
Schwerkranker fühlt sich von Krankenkasse im Stich gelassen
von Boomer001 | #28

guten Morgen. Auch mir wurde von der Knappschaft Erwerbsminderungsrente durch das sozialgericht verweigert.und bestättigt. Nachdem ich 4 Herzinfarkte hatte, und 6 Stents bekommen habe, wurde mir von Knappschaft vorgeschlagen,Rente zu beantragen, gemacht getan ,nach einigen Gutachten ,und Einem Gutachten durch das Sozialgericht Do, wurde mir der Antrag abgewiesen. Ich habe 30 jahre ununterbrochen ,bis 2008 hin gearbeitet. Wer gibt diesen uneinsichtigen Menschen das Recht,über die Gesundheit anderer zu bestimmen. Drücken sich die Krankenkassen vor Ihren Verpflichtungen ? Wofür bezahle ich überhaupt ein ? Von diesem Rectstaat bin ich masslos endteuscht.

1 Antwort
Schwerkranker fühlt sich von Krankenkasse im Stich gelassen
von Diplomhartzer | #28-1

Bei deinen Deutschkenntnissen wirst du höchstens die untersten Hilfsarbeiten gemacht und demzufolge nicht viel eingezahlt haben. Darüberhinaus hast du mit deinen Operationen schon ein Vielfaches deiner Einzahlungen rausgeholt. Was willste noch? Freibier?

Im Übrigen ist jeder für seine Herzinfarkte selbst verantwortlich. Weniger fressen, weniger saufen, weniger rauchen und ab und zu mal vom Sofa erheben - das beugt vor.

04.11.2012
22:54
@Pucky2 | #25
von vaikl2 | #27

Sie können unabhängig von der dahinterliegenden Struktur des Versicherers Ihren Antrag auf Erwerbsminderungsrente jederzeit auch bei Ihrer Krankenkasse einreichen. Wenn diese - wie im speziellen Fall der Ex-Bergleute und ihrer Knappschaft - auch gleichzeitig Ihr RV-Träger ist, wäre es unlogisch, wenn ein solcher Antrag das Haus verlassen müsste.

Natürlich spart die Krankenkasse jede Menge Reha-Kosten, wenn sie den Mann in den Ruhestand drängt. Was sie in diesem Fall aber nicht getan hat, sondern ihn auf andere, leichte Beschäftigungen verweist. Und damit auch weitere Behandlungskosten übernehmen wird, aber eben im speziellen Fall einer Morbus-Bechterew-Erkrankung *keine* kurzatmige Reha und *keine* Dauerrezepte, die nur seinem Arzt nützen.

1 Antwort
Schwerkranker fühlt sich von Krankenkasse im Stich gelassen
von buntspecht2 | #27-1

#28-2Wie sind sie denn drauf Besooffen ?

04.11.2012
20:41
Schwerkranker fühlt sich von Krankenkasse im Stich gelassen
von schneekiller | #26

Ich kann meinen "Vorredner" nur beipflichten, hier wird Krankenkasse und Rentenversicherung zusammengeworfen. Die Trennung ist bei der Knappschaft zwar etwas schwieriger, aber auch vorhanden und Anträge werden auch da nicht automatisch weitergeleitet.
Es muß alles einzeln oder doppelt Beantragt werden. Bürokratismus pur!

04.11.2012
19:00
Schwerkranker fühlt sich von Krankenkasse im Stich gelassen
von Pucky2 | #25

@ vaikl2

oh danke für die Belehrung, aber mir ist die Existenz der Knappschaft-Bahn-See durchaus bewusst.
In ihrem Kommentar #20 schmeißen Sie aber Kranken- und Rentenvers. durcheinander. Warum sollte denn die Krankenkasse auch nur einen Cent sparen, wenn der Mann plötzlich Rentner wird?
Die Rentenversicherung würde sich nur Maßnahmen sparen, wenn er Erwerbsunfähigkeitsrentner ist, da dann keine Kosten mehr zum Erhalt oder zur Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit anfallen. Er hat aber bei seiner Krankenkasse Anträge gestellt, die NICHT für Erwerbsfähigkeit, sondern bei Krankheit zuständig ist.

Und wenn bei der Knappschaft alles so schön getrennt ist zwischen Renten- und Krankenvers., dann erklären Sie mir mal, wie die Krankenkasse an das Rentengutachten kommt? Was hat es da zu suchen?

Übrigens überhäufe ich niemanden, wenn sie meine Ausdrucksweise verstehen würden. Ich habe es schon bewusst so geschrieben. Sie drücken sich da schon ganz anders aus.

04.11.2012
18:25
Schwerkranker fühlt sich von Krankenkasse im Stich gelassen
von spiritus2008 | #24

Viele regen sich über die Krankenkasse auf. Der wirkliche Verursacher ist der Medizinische Dienst, bzw deren Gutachten! Diese Gutachten sind meistens falsch oder es stehen Dinge drin, die der Patient garnicht ausführen kann oder konnte.Dise ganzen Gutachter leben von der speziellen Krankenkasse und schreiben in deren Sinn! Ich weis es aus eigener Erfahrung. Die Krankenkasse schiebt diese "Gutachten" vor, nur um Geld zu sparen! Diese Entscheidungen muss man gerichtlich klären.Dann gehts auf einmal.
Diesen Krankenkassen und deren Helfershelfern ( Med Dienst ) muss man Druck machen.

04.11.2012
13:07
Schwerkranker fühlt sich von Krankenkasse im Stich gelassen
von FrankNeu | #23

[Entfernt von Moderation - Doppelpost]


04.11.2012
12:25
Das kommt auf uns alle zu
von dsnero | #22

Aus-Therapiert nennt man das bei den gesetzlichen Kassen.
Dann passiert nichts mehr. Wer Geld hat kann sich heilen oder helfen lassen.
Beim Rest hofft dann die Kasse, dass es schnell und billig aus ist mit ihm.

Aber nicht auf die Kassen schimpfen. Das meiste ist vom Gesetzgeber vorgegeben.
Dann werden (selektiv: Putzgesunde und Wohlhabende) nur noch wenige alt und das löst viele Probleme.

03.11.2012
23:51
lieber Herr Heiland...
von Diplomhartzer | #21

...weniger jammern, mehr anpacken!
Jeder ist seines Glückes Schmied.

03.11.2012
23:41
@kadiya26 | #19
von vaikl2 | #20

Auch Sie sollten sich von der Vorstellung verabschieden, hier würde die Knappschaft nur Geld sparen wollen. Wäre das der Fall, so hätte *sie* Herrn Heiland - wie in vielen anderen Fällen - schon vor längerer Zeit selbst bedrängt, doch bitte einen Erwerbsminderungs- oder Vollrentenantrag zu stellen. Die Kosten dafür sind nämlich weit geringer als die jetzigen Behandlungs-Kosten der Krankenkasse.

Hier wird auch nichts von "Komplettverweigerung" geschrieben, sondern es soll nur kein Blanko-Scheck für den behandelnden Arzt ausgestellt werden. Notwendige Therapie-Maßnahmen stehen nicht in Frage, solange sie eben nicht pauschal für alle Zeiten gewährt werden. Und an Krankengymnastik verdient sein Hausarzt eben nix.

2 Antworten
Schwerkranker fühlt sich von Krankenkasse im Stich gelassen
von kadiya26 | #20-1

Mit Sicherheit fand bei der Knappschaft eine Abwägung statt, ob die Kosten in Form einer Rente der "Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See" aufgebürdet werden sollten, oder ob die KV des Trägers die Kosten nicht drücken kann.

Ihre Erläuterungen zur Therapie verstehe ich nicht. Was haben die Verdienstmöglichkeiten des Hausarztes an der Krankengymnastik mit der Verweigerung einer Dauer-Therapie zu tun?
Und wer bestimmt letztendlich, welche Therapie "notwendig" ist? Die allwissende Knappschaft?

@kadiya26 | #20-1
von vaikl2 | #20-2

Die Knappschaft als gleichzeitiger KV- *und* Rententräger des Herrn Heiland bestimmt und wägt ab, was aufgrund der Bestimmungen im Sozialgesetzbuch noch *legal und bezahlbar* ist. Das wird auch ein noch so "gerichtsfester" Hausarzt nicht ändern können.

Den Satz ""Man habe sich aus Fürsorge für den Patienten gegen einen „Blanko-Scheck“ entschieden, der allenfalls das Budget des Arztes entlasten würde" aus dem Artikel verstehe ich im Gegensatz zu Ihnen sehr gut.

03.11.2012
22:49
Schwerkranker fühlt sich von Krankenkasse im Stich gelassen
von kadiya26 | #19

Hier geben sich ja viele alle Mühe, die Komplettverweigerung der Krankenkasse zu rechtfertigen. Wie aber dem Schwerkranken geholfen werden kann, geht dabei völlig unter.
Wenn ich mich nicht stark irre, ist bei dieser Krankheit regelmäßige therapeutische Bewegung wichtig, um die Versteifung wenigstens zu verzögern. Die Langzeit-Krankengymnastik zu verwehren und in dem Zusammenhang von "Fürsorge für den Patienten" zu sprechen kann deshalb nur dann zulässig sein, wenn man gleichzeitig eine wirksame Alternative anbietet, die man denn gnädigerweise auch gewillt ist, zu bezahlen.
Ist das geschehen?

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