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Rauchverbot

„NRW übertreibt beim Nichtraucherschutz“

21.12.2011 | 18:34 Uhr
„NRW übertreibt beim Nichtraucherschutz“

Dortmund.   Mit dem besten Kumpel in der Kneipe nebenan ein Bierchen trinken und dabei gemütlich eine Zigarette rauchen – das könnte bald Geschichte sein, denn NRW will ein striktes Rauchverbot durchsetzen. Bei vielen Kneipenbesitzern sorgt das für Ärger und Existenzängste.

Mit dem besten Kumpel in der Kneipe nebenan ein Bierchen trinken und dabei gemütlich eine Zigarette rauchen – das könnte bald Geschichte sein, denn NRW will ein striktes Rauchverbot durchsetzen. Bei vielen Kneipenbesitzern sorgt das für Ärger und Existenzängste.

Seit elf Jahren betreibt Ghorbanazar Omid die Dortmunder Kneipe „Ratsschenke“. Für ihn könnte das strikte Rauchverbot fatale Folgen haben. „80 Prozent meiner Kunden sind Raucher. Eigentlich wollte ich meine Kneipe noch einige Zeit weiter führen, wenn aber das strikte Rauchverbot durchgesetzt wird, könnte das meine Existenz kosten“. Kneipen-Gast Reinhard Liesk bestätigt die Befürchtung: „Früher war ich Stammgast in der Kneipe ‘Römischer Kaiser’, als dort das Rauchen verboten wurde, bin ich nicht mehr hingegangen.“ Besorgt folgt der Wirt den Worten seines Gastes und ergänzt: „Man sollte die alten Kultkneipen unterstützen, sie sind ein Stück Kultur.“ Zu diesen Kultkneipen gehört auch der Dortmunder „Gänse Markt“, dort ist man sich einig: „NRW übertreibt“. Für uns würde das sicher 40 Prozent weniger Gäste bedeuten“, sagt Wirtin Gundi Dickhut. Sie ist selbst Nichtraucherin, der „blaue Dunst“ in der Kneipe stört sie aber nicht.

Auch beim Hotel- und Gaststättenverband (DeHoGa) in NRW ist man „nicht begeistert“ von den Rauchverbotsplänen. „Das strikte Rauchverbot hätte ein gesetzlich beschleunigtes Kneipensterben zur Folge“, sagt Pressesprecher Thorsten Hellwig. Die Gastronomie solle für jeden Gast etwas bieten können. „Bei uns soll man Fleisch essen, Alkohol trinken und eben auch rauchen können“, erklärt Hellwig. Seit 2008 gebe es ja auch „viele gute Angebote für Nichtraucher“.

Rauchfreie Luft herrscht in der Dortmunder Bar „Chill’R“. Mit der Neueröffnung im Februar diesen Jahres habe man sich direkt dafür entschieden, die Bar rauchfrei zu halten. „Wir dachten, das Gesetzt kommt eh bald und es läuft bei uns gut“, sagt Gastwirt Matthias Strasser. Rauchfreie Zonen freuen auch Gregor Weißenborn vom Nichtraucherschutz NRW, wie auch die neuen Pläne des Lands NRW. Auch wenn ihm das lange nicht genug ist. „Natürlich erfreut es mich, wenn der Nichtraucherschutz verstärkt wird.“ Bedauerlich fände er aber, dass sich die Pläne nur auf den Bereich Gastronomie beziehen. „Nichtraucher erwarten, dass sie in ihrem Lebensmittelpunkt geschützt werden, die Kneipe dürfte aber bei den wenigsten den Lebensmittelpunkt darstellen, der Arbeitsplatz dagegen schon“, erklärt Weißenborn.

Für Kneipenbesitzer Ghorbanazar Omid ist die „Ratsschenke“ Lebensmittelpunkt. Ihm bleibt nur zu hoffen, dass das auch so bleiben wird.

Mareike Maack

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Kommentare
31.01.2012
14:44
„NRW übertreibt beim Nichtraucherschutz“
von kuhgummikuh | #11

von erbsenzaehler | #9-1
Es besteht eben kein Rauchverbot allerorten. Das Rauchen ist Ihnen lediglich dort untersagt, wo andere Menschen durch Ihr Suchtverhalten beeinträchtigt werden. Und das gilt - leider - nicht einmal im privaten Bereich (Partner, Kinder und sonstige Betroffene).
Die Tatsache, daß es an anderer Stelle weitere "Baustellen" gibt, kann für Ihr rücksichtsloses Verhalten nicht als Entschuldigung dienen.

04.01.2012
19:03
„NRW übertreibt beim Nichtraucherschutz“
von DerCamper | #10

Ich finde Verbote als absoluten Blödsinn. Warum gehen die Gesetzgeber nicht an die Basis allen Übeln? Soll bedeuten: Kein Tabak - keine Raucher, kein Alkohol - keine Säufer, kein Kaffee/Tee - kein Coffein, keine Waffen - keine Toten, kein Öl - keine Autos, keine Industrie - keine Umweltverschmutzung...... wieviele gibt es noch?? Ich denke, dass die Politik in vielen Fällen mehr als überflüssig ist.

27.12.2011
00:28
„NRW übertreibt beim Nichtraucherschutz“
von kuhgummikuh | #9

Sie vergleichen Tote und Gefallene mit Rauchern, denen man in der Öffentlichkeit die Vergiftung Ihrer Mitmenschen verbietet?
Noch ganz richtig in der Birne?
Sie stellen unter Beweis, was Nikotin und sonstige Beigaben von Rauchwaren mit dem menschlichen so alles anrichtet.

1 Antwort
Sachlichkeit
von erbsenzaehler | #9-1

Bin ich aber froh, daß Sie ein solch klaren und sachlichen Geist haben!
Die "Vergiftung" der Mitmenschen ist übrigens ein Totschlag-Bumerang-Argument.

Denn nach dieser Argumentation dürften Sie überhaupt nicht motorisiert unterwegs sein. Selbst ein PKW, der die EU4 oder EU5-Norm erfüllt, bläst doch wesentlich mehr Schadstoffe raus, als ein Tabakkonsument.
Wie heizen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus? Schadstofffrei? Daß ich nicht lache.

Heizungen und Industrie sind die größten Luftverpester in unseren Breiten. Da traut sich aber niemand dran. Stattdessen wird dem kleinen (angelich mündigen) Bürger vorgegeben, wie er zu leben hat (Rauchverbote allerorten, Ladenöffnungszeiten).

Aber mir erzählen, ich vergifte meine Mitmenschen?
Irgendwie kommt mir gerade die Gedanken "bigotte *************" und "AM GRÜNEN WESEN SOLL DIE WELT GENESEN!" in den Sinn.

Aber das wird es ja hoffentlich nicht sein.

Glück auf!

26.12.2011
21:50
„NRW übertreibt beim Nichtraucherschutz“
von Cityhunter | #8

Hey
erst mal vorweg ich bin Nichtraucher
und möchte hier mal mit ein paar Halbweißheiten Aufräumen

1) wenn es in der Eckgastromonie mit dem Nichtrauchen Finanziell klappen würde
dann gäbe es schon eine Menge Nichtrauchergaststätten
alle kleinen Kneipen und auch die Systemgastronomie die es versucht hat
ist davon schnell wieder abgegangen

2)Ich frage mich wo die Berichte immer herkommen
in denen es heißt in Bayern, Hessen Usw. klappt es mit Nichtrauchen und Gastronomie
Wer da war weiß das das nicht stimmt
ja nach Umsatzrückgang und 30-40% Kneipensterben haben sich die Restlichen Gäste auf die Überlebenden Kneipen verteilt

Aber NRW ist nicht Bayern die Eckgastätten mit ihren bis 75m² die das Revier ausmachen sind keine Restaurants mit Stammtisch wie in Bayern

3)Wer mal außerhalb der Touristenhochburgen z.B. in Italien und Irland
versucht hat in einer "Gaststätte" etwas zu trinken zu bekommen ohne die rauchende Bedienung vor der Tür von der Zigarette wegzuholen
der weiß dass es auch in den Ländern nicht klappt
Entweder stört sich da einfach keiner an das Gesetz oder in den wärmeren
Regionen sitzen die eh vor der Tür

Bei der ganzen Diskussion frage ich mich,
sind wir mündige Bürger
oder unsere Geschäftleute Kinder
haben wir noch eine Demokratie
(ich nenne das mittlerweile eine Demokratur)
das unser Staat meint in jahrzente alte Geschäftmodelle eingreifen zu müssen
Was kommt als nächtens verbieten sie den Schnappsausschank
oder die Currywurst/Pommes


Leider ist Politik wie Krieg
über die Toten/Pleiten
die Arbeitslosen/Gefallenen
redet keiner
für die Generäle/Politiker
zählen nur die gewonnen Schlachten/Abstimmungen
sie selber sind ja in den wenigsten Fällen Betroffen

Fazit
ja das Nichtrauchergesetz wird kommen
Leitragende sind wir alle
Raucher wie Nichtraucher aber am meisten unsere Wirtschaft
und viele kleine Existenzen die in der Gastronomie arbeiten

Ich hoffe das die Wähler unserer Grünen "Vertreterin" die Rechnung Präsentieren
denn das hier ist ja keine kurzfristige Geschichte
die in 2-3 Jahren bei den Wählern vergessen ist Frau Steffen


„manchmal habe ich in Deutschland das Gefühl ich wäre schon Entmündigt“

23.12.2011
07:57
Vor was muss man Nichtraucher schützen?
von DannyM | #7

Petition: Bitte Unterzeichnen und Teilen.

Verhindert mit einer Unterschrift Bayrische Verhältnisse!

Es starben und sterben in Bayern Kneipen, wer das Gegenteil behauptet der lügt.

Es geht doch um viel mehr als nur um das Rauchverbot, hiermit wird eine Welle der Verbotspolitik geöffnet.

Jeder Wirt sollte selbst entscheiden können ob er in seinen Räumen, in welchen er Miete zahlt Rauchen lässt oder nicht. Und jeder erwachsene Gast sollte in der Lage sein Lesen zu können um selbst zu entscheiden welche Kneipe er betritt. Oder muss man die Nichtraucher vor ihrer Unfähigkeit selbst zu entscheiden schützen?

"Kein neues Nichtraucherschutzgesetz in Nordrhein-Westfalen"

http://www.openpetition.de/petition/online/kein-neues-nichtraucherschutzgesetz-in-nordrhein-westfalen


1 Antwort
„NRW übertreibt beim Nichtraucherschutz“
von kuhgummikuh | #7-1

Wann hört dieses Gejaule den endlich einmal auf?
Sie machen sich einen Kopf über das Sterben (welcher Ausdruck wird hier verwendet) der Kneipen. Sie sollten sich besser Gedanken machen über das elendige Sterben der Raucher und der bedauernswerten Passivraucher!

23.12.2011
07:56
„NRW übertreibt beim Nichtraucherschutz“
von DannyM | #6

Petition: Bitte Unterzeichnen und Teilen.

Verhindert mit einer Unterschrift Bayrische Verhältnisse!

Es starben und sterben in Bayern Kneipen, wer das Gegenteil behauptet der lügt.

Es geht doch um viel mehr als nur um das Rauchverbot, hiermit wird eine Welle der Verbotspolitik geöffnet.

Jeder Wirt sollte selbst entscheiden können ob er in seinen Räumen, in welchen er Miete zahlt Rauchen lässt oder nicht. Und jeder erwachsene Gast sollte in der Lage sein Lesen zu können um selbst zu entscheiden welche Kneipe er betritt. Oder muss man die Nichtraucher vor ihrer Unfähigkeit selbst zu entscheiden schützen?

"Kein neues Nichtraucherschutzgesetz in Nordrhein-Westfalen"

http://www.openpetition.de/petition/online/kein-neues-nichtraucherschutzgesetz-in-nordrhein-westfalen


23.12.2011
07:09
Existenzvernichtungsprogramm
von Lionel | #5

Wenn etwas die Existenz bedroht, dann ist es staatliche Überregulierung und Gesundheitsfanatismus. Wie sehr die Warnungen der Wirte und Verbände ernst zu nehmen sind, kann man schon an der Meldung der deutschen Online-Ausgabe des Wochenblattes von den kanarischen Inseln sehen: "354 Kneipen mussten infolge des Rauchverbots schließen" Siehe: http://www.wochenblatt.es/1000003/1000001/0/25595/article.html
Aussagen über angebliche Umsatzzuwächse nach dem Rauchverbot in Bayern beruhen auf falschen Grundlagen, so finden sich Fast-Food-Betriebe und Sternerestaurants in der Rubrik “getränkegeprägte Gastronomie” wieder. Dort führt das Rauchverbot schon deshalb nicht zu Änderungen, weil dort sowieso nicht geraucht wird. Die Systemgastronomie nicht die besonders betroffene Sparte durch diese Verbote, sondern die kleinen Kneipen. Und da sieht es besonders schlecht aus. Und die Nichtraucher, die die Gastronomie angeblich wegen des Rauches gemieden haben, sind eben nicht zurückgekommen!
Es ist einfach lächerlich und allenfalls peinlicher Ausdruck von Regulierungswahn, den Wirten, die nach dem Rauchverbot schließen mussten, kaufmännisches Unvermögen vorzuwerfen, nur um vom Verbotswahn einiger Parteien und militanten Anti-Raucher-Vereinigungen abzulenken.

1 Antwort
„NRW übertreibt beim Nichtraucherschutz“
von kuhgummikuh | #5-1

"Und die Nichtraucher, die die Gastronomie angeblich wegen des Rauches gemieden haben, sind eben nicht zurückgekommen!"

In welchen Kneipen in NRW ist den das Rauchen eingestellt worden. Sie laufen wohl mit geschlossenen Augen und mit verstopfter Nase durch die Gegend.
Wen wollen Sie denn mit Ihren Aussagen auf die Rolle nehmen?

22.12.2011
19:19
Existenzbedrohend
von ddorf66 | #4

Wenn etwas die Existenz bedroht, dann ist es das Rauchen. Am Nichtraucherschutz ist nämlich noch niemand gestorben. Wenn also ein Kneipenwirt theatralisch den Unsinn des Dehoga, der Nichtraucherschutz bringe ihn in existentielle Gefahr, nachbibbert, wird das die Mehrheit der Menschen wohl eher zum Schmunzeln und Lachen bringen, weil die ja wissen, das Rauchen die meisten Todesopfer in Deutschland fordert und nicht etwa der Nichtraucherschutz. Zudem muss man sich die Frage stellen, wie pervers es denn wohl ist, Leid und Tod von Menschen billigend in Kauf zu nehmen, nur weil daran Geld zu verdienen ist. Wer angibt, in seiner Kneipe 80% Raucher zu bewirten, dem muss klar entgegengehalten werden, in entsprechend großem Umfang offenbar die Nichtraucher durch den Qualm vergrault zu haben. Denn die Verteilung von Nichtrauchern zu Rauchern liegt ja bekanntlich bei 75% zu 25%. Und so sind auch die ordentlichen, im zweistelligen Bereich liegenden Umsatzzuwächse in Bayern, nach der Einführung eines konsequenten Nichtraucherschutzes, zu verstehen. - Nix "Umsatzrückgänge", "Kneipensterben", "Existenzbedrohung" und bla, bla, bla... - Die zahlenmäßig erheblich besser aufgestellten Nichtraucher, die die Gastronomie bislang wegen des Rauches meiden, kommen zurück! Und Raucher bleiben ja keineswegs weg. Die gehen eben vor die Tür rauchen. - Rücksichtnahme ist bei Süchtigen offenbar erst nach gesetzlicher Anordnung möglich. Wo der Nichtraucherschutz ausnahmslos gilt, da gibt es auch keine wettberwerbsverzerrenden Ausnahmen, die dazu führen können, das der Raucher sich ein anderes Stammlokal sucht. In Bayern haben seit der Einführung des konsequenten Nichtraucherschutzes nicht mehr und nicht weniger Kneipen geschlossen, als davor. - Nur das nun die Wirte, die danach schließen müssen, jetzt gut von ihrem eigenen kaufmännischen Unvermögen ablenken können und auf den bösen, existenzgefährdenden Nichtraucherschutz verweisen. - Das ist einfach lächerlich und allenfalls peinlicher Ausdruck von Sucht und Abhängigkeit.
Aber ganz nebenbei ist es doch bemerkenswert, wie die Autorin des Artikels sich bemüht hat großes Mitleid mit den armen Kneipenwirten herbeizuschreiben.

22.12.2011
09:13
„NRW übertreibt beim Nichtraucherschutz überheupt nicht
von paulbaumann | #3

Lediglich 25 % der Bundesbürger rauchen noch und wenn man das hier liest meint man es wären 85%. Wenn überall Rauchverbot herrschen würde gingen vllt auch wieder Leute in die Kneipe denen es jetzt zu sehr stinkt durch die Rücksichtslosigkeit der Raucher

3 Antworten
„NRW übertreibt beim Nichtraucherschutz“
von wimmel | #3-1

Na da sind aber 85 % noch lange keine potenzielle Nichtraucher, nichtwahr ?
Denn bei 85 % Bundesbürger sind Babys, Kleinkinder und Kranke, die werden da einfach als Grundposition mit eingezoge. Schei.. Statistik wa ?
Ich als Nichtraucher sage, langsam spinnen die, dass nimmt schon religiöse Züge an und Religion misstraue ich schonmal generell.

„NRW übertreibt beim Nichtraucherschutz“
von Lionel | #3-2

Das hat man ja gesehen, die Nichtraucherkneipen sind fast leer. Dafür riecht es jetzt mehr nach Schweiß und Bier, worüber sich jetzt wieder die Nichtraucher beschweren.

@wimmel
von simmes | #3-3

"Na da sind aber 85 % noch lange keine potenzielle Nichtraucher, nichtwahr ?"

Alle Menschen sind "potenzielle Nichtraucher"; denn die "Nicht-Sucht" ist nun mal der natürliche Zustand des Menschen.

22.12.2011
08:51
So sieht es aus
von kuhgummikuh | #2

Und wieder kommen die gleichen Märchen von den gleichen Leuten.

Der DEHOGA beklagt sich über Kneipensterben. Das war im letzten Jahr in keinem Bundesland größer als in NRW. Bezeichnenderweise war NRW zeitgleich das Bundesland mit dem löchrigsten Nichtraucherschutz in der Gastronomie; praktisch gesehen ist dort ein Nichtraucherschutz nicht vorhanden.

Im selben Zeitraum gab es nur ein (!) Bundesland, das den Umsatz im Gastgewerbe steigern konnte. Na, kommt ein Nikotiniker drauf? Es war Bayern, das einzige Bundesland mit einem brauchbaren Rauchverbot.

Rational gesehen gibt es kein Argument, das einem Raucher gestatten sollte, einen anderen gegen seinen Willen zuzuqualmen.

Raucher qualmen ihre eigenen Kinder im Auto und im Haus zu und lassen sich einzig durch Verbote dazu bringen, Rücksicht zu nehmen.

Das zeigen sie immer und immer wieder.

Also muss es leider her, das Verbot. Anders lernen sie es nicht.

1 Antwort
„NRW übertreibt beim Nichtraucherschutz“
von Lionel | #2-1

Und wieder die gleichen Märchen von der Verbotsfraktion:
Den Link zur Zeitung "Irish Examiner" hätte ihnen weiterhelfen können, aber das hat ihnen wohl nicht behagt. Die deutschsprachige Zeitung der Kanarischen Inseln "Wochenblatt Online" berichtet von der Schließung von 354 Kneipen, da gehen sie locker drüber hinweg.
Die getränkeorientierte Kleingastronomie in Bayern wird durch die Betriebstypen Gaststätte und Kneipe repräsentiert. Die Umsätze seit Einführung des totalen Rauchverbotes sind um rund 28% gesunken. Nur die Systemgastronomie (z.B: Fast-Food) hat hier keine Veruste zu beklagen. Wenn man das nun in einen Topf wirft, kommt natürlich das für die Verbotsbefürworter "richtige" Ergebnis heraus. So wird ein Schuh daraus!

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