Gammel-Vorwürfe gegen Caterer Vitesca nicht bestätigt

Gammel-Vorwürfe gegen den Caterer Vitesca haben sich nicht bestätigt.
Gammel-Vorwürfe gegen den Caterer Vitesca haben sich nicht bestätigt.
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Was wir bereits wissen
Anfang Juni hatte Günter Wallraff schwere Vorwürfe gegen den Caterer Vitesca erhoben. Diese Unterstellungen konnten jedoch nicht bestätigt werden.

Schwerte.. Anfang Juni hatte RTL-Enthüllungsjournalist Günter Wallraff in einem Bericht schwere Vorwürfe gegen den Caterer Vitesca erhoben. Die Hygiene würde bei der Firma zu kurz kommen und so die Gesundheit der Kunden gefährdet. Diese Unterstellungen konnten nach jetzigen Untersuchungen jedoch nicht bestätigt werden.

Die Vorwürfe gegen die Firma Vitesca, die Anfang Juni in einem vom Sender RTL gezeigten Bericht mit Günter Wallfraff erhoben wurden, haben sich nicht bestätigt. Vitesca beliefert auch die Schwerter Kindergärten Regenbogen, Windrad, Tausendfüßler und die Kita in Wandhofen mit Mahlzeiten. Bei den Untersuchungen des Bergischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes in Solingen (BVLA), das den Betrieb überprüft hat, konnte keine Gefährdung für die Verbraucher festgestellt werden.

Caterer "Insbesondere der Vorwurf, der Betreiber würde grundsätzlich verdorbene Lebensmittel verarbeiten, hat sich nicht bestätigt. Hygienisch seien keine Beanstandungen festgestellt worden. Die Temperaturvorgaben während der Lagerung und Verarbeitung der Waren würden eingehalten", heißt es in einer offiziellen Mitteilung der Stadt Iserlohn.

Ergebnis entspricht den Erwartungen

Bei der Stadt Schwerte wurde diese Nachricht mit Genugtuung aufgenommen. Während zum Beispiel der Evangelische Kindergarten in Hennen den Liefervertrag mit sofortiger Wirkung aussetzte, wollte Schwertes Jugendamtsleiter Andreas Pap zunächst die Ergebnisse der Wuppertaler Gesundheitsbehörde abwarten. "Der von uns nach Bekanntwerden der Vorwürfe eingeschlagene besonnene Kurs hat sich bestätigt", so Stadtsprecher Carsten Morgenthal. Das Ergebnis entspreche auch den Erfahrung in den städtischen Kitas mit der Qualität des Essens.

Für das im August beginnende Kindergartenjahr aber müssen die Eltern nun über das Mitbestimmungsrecht darüber abstimmen, welcher Verpflegungsanbieter die Einrichtungen in Zukunft beliefern soll.