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Demonstration für den Erhalt der Meinungsvielfalt

20.01.2013 | 17:14 Uhr

Dortmund.   Etwa 500 Menschen sind am Samstag dem Protestaufruf der zwei größten Journalisten-Gewerkschaften gefolgt, um in der Dortmunder Innenstadt gegen die Schließung der Lokal-Redaktionen der Westfälischen Rundschau zu demonstrieren.

Mehr als 500 Menschen sind laut Polizeiangaben am Samstag dem Protestaufruf des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) und der Deutschen Journalisten-Union (DJU) gegen die Schließung der Lokal-Redaktionen der Westfälischen Rundschau (WR) gefolgt.

Demonstriert wurde am Dortmunder Redaktionshaus und in der Fußgängerzone. Die Abschlusskundgebung fand auf dem Alten Markt statt. Für die Protestaktion hatten sich die Teilnehmer mit Fahnen, Trillerpfeifen und Rasseln bestückt.

NRW-Medienministerin Angelica Schwall-Düren (SPD) kritisierte die Schließung als „Schlag gegen die Meinungsvielfalt“. Auch der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) forderte den Erhalt der Redaktionen.

Die Essener WAZ-Mediengruppe hatte die Schließung mit Verlusten von 50 Millionen Euro allein in den vergangenen fünf Jahren begründet. Nur der Titel „WR“ bleibe bestehen. Die regionalen und überregionalen Mantelinhalte sollen von der Essener Zentralredaktion kommen – lokale Inhalte aus den einzelnen Städten von Dortmund bis ins Sauerland von der Westfalenpost und benachbarten Verlagen.

Kundgebung

Die WAZ-Mediengruppe hat angekündigt, dass für die 120 betroffenen festangestellten WR-Mitarbeiter ein Sozialplan mit Abfindungen gilt.



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