Weniger tödliche Motorradunfälle in Nordrhein-Westfalen
20.02.2013 | 16:26 Uhr 2013-02-20T16:26:20+0100
Dortmund. 2012 kamen in NRW weniger Menschen bei Motorradunfällen zu Tode als noch im Jahr zuvor. Nach Angaben des Institut für Zweiradsicherheit verunglückten zwischen Januar und November 90 Motorradfahrer tödlich. Im Vergleich zu 2007 sank die Zahl um 30 Prozent.
Die Zahl der tödlich verunglückten Motorradfahrer in Nordrhein-Westfalen ist weiter zurückgegangen. Zwischen Januar und November vergangenen Jahres habe es einen Rückgang um 13,5 Prozent gegeben, teilte das Institut für Zweiradsicherheit am Mittwoch aus Anlass der Messe "Motorräder Dortmund" (28.2. bis 3.3.) mit. 90 Motorradfahrer verunglückten tödlich. Im entsprechenden Vergleichszeitraum des Jahres 2011 hatte es noch 104 Tote bei Unfällen mit Motorradfahrern gegeben.
Damit seien 30 Prozent weniger Motorradfahrer tödlich verunglückt als noch vor fünf Jahren, erläuterte Institutsleiter Achim Kuschefski. Und dies, obwohl zur gleichen Zeit die Zahl der zugelassenen Krafträder um 0,8 Prozent auf 787 951 gestiegen sei.
Qualitätssiegel für gute Fahrausbildung
Mit einem neuen Qualitätssiegel für Zweirad-Fahrschulen will das Essener Institut für eine weitere Verbesserung der Motorradausbildung sorgen. So habe eine Studie aus dem vergangenen Jahr Mängel beim geforderten theoretischen Unterricht ebenso aufgezeigt, wie bei der Vorbereitung auf die erste Ausbildungsfahrt. Kritisch bewertete worden sei auch die mangelnde Bereitschaft vieler Ausbilder, ihre Schüler selbst auf dem Motorrad zu begleiten. (dpa)

07:45
Zur Komplettierung fehlt noch die Angabe, wie viele der 90 Verunglückten von 4rädrigen Kfz´s "abgeschossen" wurden. Damit wäre dann aber wohl die Mär des ewig Rasenden dahin, das würde manchen nicht passen.
17:28
Jetzt warten wir nur noch auf den Auftritt von unserem Innenminister Jäger, wo er verkündet, dass es allein die verstärkte Polizeipräsenz sei, die solche "Erfolge" erst
möglich macht. Wo man uns doch mit gezückter Laserpistole "in erster Linie vor uns selbst schützen will/muss" .... Wenn man sich die Straßenzustände anschaut, ist es wohl in allererster Linie der Umsicht und Vernunft der Motorradfahrer anzurechnen, dass diese
Zahlen sich nicht eher nah oben bewegen ... Eine normale Linie (von der Physik vorgegeben) zu fahren,ist ja angesichts der Schlaglöcher, Krater, Risse und Bitumenstreifen nicht mehr möglich. Somit steigt das Risiko .... aber wir sind ja in guten Händen-denn Straßen die uns wirklich gefährlich werden können, werden von vornherein
gesperrt. Die Obrigkeit meint es also wirklich nur gut mit uns !!!
Dem muss ich zustimmen. Da ich selbst jede Saison unterwegs bin und das Gefühl zwischen Auto und Motorrad kenne, so fällt gerade auf dem Bike jede defekte Strassendecke stärker auf als im PKW.
Dass es in der Vergangenheit auch schon zu erheblichen Unfällen dadurch kam, wird ja schweigend verdeckt bzw. nur beiläufig bis gar nicht erwähnt. So sollte sich die Rennleitung gar nicht mit ihren Laserpistolen rühmen. Wer rast wird es eh tun, viele Biker fahren aber umsichtig. denn sie kennen die Gefahren gut genug und wollen Spaß haben, aber nicht tot weggetragen werden.
16:36
Ist eigentlich auch die Zahl der Organspenden rückläufig?
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.