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Weiterer Futterhersteller aus NRW entdeckt Schimmel-Mais

13.03.2013 | 06:33 Uhr
Weiterer Futterhersteller aus NRW entdeckt Schimmel-Mais
Erneut ist in NRW belasteter Mais aufgetaucht.Foto: dap

Düsseldorf.  Ein weiterer Mischfutterhersteller aus Nordrhein-Westfalen hat mit Schimmelpilzen belasteten Mais erhalten. Der Betrieb aus Neuss fand in Proben das Gift Aflatoxin. Der betroffene Mais wurde nicht weiterverbreitet. Eine zuvor gezogene Probe war zunächst unauffällig gewesen.

In Nordrhein-Westfalen ist bei einem weiteren Futtermittelhersteller Mais aufgetaucht, der mit dem krebserzeugenden Schimmelpilzgift Aflatoxin belastet ist. Wie das Verbraucherschutzministerium am Dienstag in Düsseldorf mitteilte, erhielt ein Mischfutterhersteller aus Neuss den Mais aus einem Seeschiff, das am 20. Februar im Hafen von Rotterdam angelegt hatte. Damit sind insgesamt vier Lieferungen von diesem Schiff an Futtermittelhersteller nach NRW nachgewiesen.

In den ersten drei Fällen war als Ursprungsland des Maises Serbien angegeben. Der Futtermittelhersteller aus Neuss erhielt laut Ministerium zwei Lieferungen von dem Schiff, als Ursprungsländer wurden Bulgarien, Rumänien und Polen genannt.

Grenzwert um das Dreifache überschritten

Das Neusser Unternehmen überprüfte die Ware im Rahmen einer Eigenkontrolle. Während die erste Lieferung von 1.000 Tonnen unauffällig war, wurde in der zweiten Lieferung von 1.200 die Belastung festgestellt. Der zulässige Grenzwert wurde um das Dreifache überschritten. Diese zweite Lieferung konnte komplett sichergestellt werden, wie das Ministerium erklärte.

Die erste Lieferung wurde den Angaben zufolge bereits verarbeitet und ausgeliefert. Einige Hundert Milchviehbetrieb wurden beliefert. Sollte das Futter bereits an Milchkühe verfüttert worden sein, darf der Betrieb seine Milch erst dann wieder abgeben, wenn Laboranalysen nachweisen, dass der Aflatoxingehalt in der Milch nicht überschritten wird. (dapd)    



Kommentare
14.03.2013
08:28
Weiterer Futterhersteller aus NRW entdeckt Schimmel-Mais
von Nervenverloren | #3

@ #2: Ja genau das!
Der Gammelmais könnte dann in Biogasanlagen umweltfreundlich entsorgt werden.

13.03.2013
12:19
Weiterer Futterhersteller aus NRW entdeckt Schimmel-Mais,
von Spatenklopper | #2

und das wird nicht der letzte gewesen sein.
Nun beraten alle Experten darüber, wie sowas in Zukunft vermieden werden kann.

Einen Rat von mir?

Hört endlich auf tausende Tonnen deutschen Mais in Biogasanlagen zu vernichten, dann muss auch kein Schrott aus Drittländern importiert werden.

13.03.2013
08:29
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

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