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Uniper-Chef bekräftigt Forderung nach Kapazitätsmarkt

17.01.2016 | 18:36 Uhr
Die Zentrale von Uniper in Düsseldorf.
Die Zentrale von Uniper in Düsseldorf.Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv/dpa

Düsseldorf.  Ökostrom erobert im deutschen Netz immer größere Anteile - seine schwankende Einspeisung muss aus Sicht des Chefs des neuen Uniper-Konzerns aber mit bezahlten Reserven in konventionellen Kraftwerken abgesichert werden. Der Manager Klaus Schäfer bekräftigte im "Handelsblatt" (Montag) die Forderung der Branche nach einem sogenannten Kapazitätsmarkt. "Der Strommarkt liefert nicht mehr die nötigen Preissignale", sagte er.

Auf einem Kapazitätsmarkt wollen die Stromkonzerne für das Bereithalten nicht benötigter konventioneller Kraftwerksressourcen entlohnt werden. Im vergangenen Jahr hatte die Bundesregierung entsprechende Vorschläge abgelehnt. Schäfer glaubt aber nicht, dass diese Entscheidung Bestand haben wird. "Ich bin der festen Überzeugung, dass wir ihn auch in Deutschland bekommen werden."

Laut Schäfer sind die herkömmlichen Kraftwerke zwingend notwendig, um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu gewährleisten. "Um die erneuerbaren Energien mit all ihren Stärken und Schwächen absichern zu können, brauchen wir Technologien, die verlässlich erzeugen und auch flexibel eingesetzt werden können", sagte er der Zeitung.

Uniper war Anfang des Jahres an den Start gegangen. In das Unternehmen mit rund 14 000 Beschäftigten hatte Deutschlands größter Energiekonzern Eon seine konventionellen Kraftwerke abgespalten.

(dpa)

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Uniper-Chef bekräftigt Forderung nach Kapazitätsmarkt
Uniper-Chef bekräftigt Forderung nach Kapazitätsmarkt
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2016-01-17 18:36
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