Und jetzt noch der Bär in NRW

Die Natur erobert sich Nordrhein-Westfalen langsam aber sicher zurück. In den Flüssen tummeln sich wieder Forellen und Zander, darüber zieht der Kormoran seine Kreise und jüngst wurde im finsteren Ostwestfalen ein Wolf gesichtet. Das erste Exemplar, seit der Jägersmann damals Rotkäppchen und die Großmutter gerettet und das Tier mit Wackersteinen gefüllt in einen Brunnen geworfen hatte. Oder so ähnlich. Und gestern nun die nächste Sensation im Fauna-Club. Der Bär ist zurück. Die Sichtung erfolgte in der Nähe von Warendorf, das ja eigentlich mehr für seine Pferde bekannt ist.

Bei dem Zeugen handelt es sich um einen jungen Mann, gerade 21 Jahre alt, der arglos in den frühen Morgenstunden in seinem Auto saß und sein Geld zählte, allein schon um zu sehen, wie sich die Nacht wohl weiter entwickeln könnte.

Plötzlich, so erzählte er später der Polizei, habe der Bär einfach neben dem Wagen gestanden. Geistesgegenwärtig drückte er das Knöpfchen herunter. Der Bär mühte sich, die Tür mit Gewalt zu öffnen, was dem Tapsigen aber nicht gelang. Das aber erboste den Bären sehr und er trat mit seiner Tatze einfach den Seitenspiegel ab. Dem jungen Mann standen die Haare schon zu Berge, als sich das Tier aber schon wieder trollte und im Wald verschwand.

Dolle Geschichte. Nur die Polizei macht wieder auf Spielverderber. Die sucht einen Betrunkenen im Bärenkostüm.