Das aktuelle Wetter NRW 8°C
Region

Über 2.000 Pferde sollen auf Virus-Krankheit untersucht werden

21.09.2012 | 13:56 Uhr

Wegen des Verdachts auf eine gefährliche Virus-Krankheit sollen in den nächsten Wochen Blutproben von mehr als 2.000 Pferden genommen werden. Die meisten der betroffenen Tiere lebten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, aber auch Pferde im Ausland seien betroffen, teilte das Landesumweltamt am Freitag in Recklinghausen mit.

Recklinghausen/Wachtberg (dapd-nrw). Wegen des Verdachts auf eine gefährliche Virus-Krankheit sollen in den nächsten Wochen Blutproben von mehr als 2.000 Pferden genommen werden. Der meisten der betroffenen Tiere lebten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, aber auch Pferde im Ausland seien betroffen, teilte das Landesumweltamt am Freitag in Recklinghausen mit.

Grund für die groß angelegte Untersuchung ist die Erkrankung eines Pferdes an der "Ansteckenden Blutarmut" in einer Tierklinik in Wachtberg bei Bonn. Es sollen nun alle Pferde untersucht werden, die von September 2009 bis Juni 2012 Kontakt zu dem erkrankten Tier hatten. Die Krankheit bricht oft erst einige Zeit nach der Infektion aus. 600 Pferde waren bereits im August darauf untersucht worden.

Den Angaben zufolge ist das Virus für Menschen nicht gefährlich. Bei Pferden kann es zum Tod führen.

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Die Stadt Duisburg will Schul-Parkplätze an Lehrer vermieten – aber auch an Anwohner. Eine gute Idee?

Die Stadt Duisburg will Schul-Parkplätze an Lehrer vermieten – aber auch an Anwohner. Eine gute Idee?

 
Fotos und Videos
Ehrengäste in lockerer Runde
Bildgalerie
NRZ Sportfete
Rockerkrieg in NRW
Bildgalerie
Bilderchronik
Forschung über Street Art in Siegen
Bildgalerie
Street Art
Von Kettwig bis Kupferdreh
Bildgalerie
Luftbilder
Aus dem Ressort
NRW-Millionen können Etat-Loch in Gelsenkirchen nicht füllen
Stadtfinanzen
Das Land NRW hat die aktuellen Zahlen für Gelsenkirchen vorgelegt: Im nächsten Jahr sollen voraussichtlich 319 Millionen Euro an die Stadt überwiesen werden. Doch trotz der Zuwendungen des Landes und der eigenen Steuereinnahmen bleibt im nächsten Jahr ein Haushaltsloch von 43,8 Millionen Euro.
Vermüllte Dächer in Duisburg-Marxloh sind teilweise geräumt
Wilde Müllkippe
Der Protest hatte Erfolg: Am Mittwochmittag wurde der Sperrmüll von einem Teil der Hausdächer in Duisburg-Marxloh geräumt. Die Kosten dafür übernimmt der Hauseigentümer. Auf anderen Dächern indes liegen noch Berge von Abfällen – und auf einem Wirtschaftsweg türmt sich der Müll weiterhin.
Mord an Madeleine W. - Angeklagter Stiefvater ist Psychopath
Prozess
Dem Mann, der seine Stieftochter, Madeleine W., umgebracht und in seinem Kleingarten einbetoniert haben soll, bescheinigt die psychiatrische Gutachterin vor dem Landgericht Essen „psychopathische Züge“. Er manipuliere und kontrolliere sein Umfeld, denke immer nur an eigene Interessen.
Polizei findet Toten an Umspannwerk in Oberhausen
Leichenfund
In einem Umspannwerk in Oberhausen hat die Polizei am Mittwoch die Leiche eines Duisburgers (38) gefunden. Der Mann hatte sich offenbar schon vor mehreren Tagen Zutritt auf das gesicherte, umzäunte Gelände verschafft. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Windböe löste wohl Kölner Seilbahn-Panne aus
Seilbahn
Der Notfall an der Kölner Seilbahn über den Rhein vom Dienstag ist wahrscheinlich durch eine Windböe mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 Stundenkilometern verursacht worden. Eine Gondel sprang aus der Führung. Eine Familie mit zwei Kleinkinder musste Stunden in der Luft ausharren, bis...