Sturmtief Niklas sorgt in NRW für mehr als 3000 Einsätze

An Rhein und Ruhr.. Der Orkan „Niklas“ hat in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens erhebliche Schäden verursacht. Für Feuerwehr und Technisches Hilfswerk bedeutete das eine Nacht im Dauereinsatz. Insgesamt verzeichneten die Einsatzkräfte bis zum Mittwochmittag weit mehr als 3000 Einsätze.

Drei Feuerwehrleute wurden im Rhein-Sieg-Kreis bei Bergungsarbeiten von einem umstürzenden Baum getroffen. Ein 24-Jähriger wurde dabei schwer verletzt, zwei seiner Kollegen erlitten Knochenbrüche. Zwei Arbeiter stürzten bei Brückenarbeiten in Hagen durch den starken Wind von einem Gerüst und erlitten schwere Verletzungen. Die Einsatzschwerpunkte lagen in den Kreisen Gütersloh, Lippe und Paderborn, in der Stadt Köln sowie im Oberbergischen Kreis.

Nachdem in NRW der Zugverkehr am Dienstagvormittag zum Erliegen kam, lief er schon am Mittwochvormittag wieder weitgehend planmäßig. „Alle Hauptstrecken sind wieder befahrbar“, sagte eine Bahn-Sprecherin. Einzelne Verbindungen fielen aber noch aus oder waren verspätet. Nicht alle Züge stünden am richtigen Einsatzort. Zuletzt hatte die Bahn 2007 nach dem Orkan Kyrill den Schienenverkehr vollständig gestoppt.