Studenten wollen Klausur nachschreiben

Aachen..  Die Studierendenvertretung der RWTH Aachen hält in der „Noten-Affäre“ um den nordrhein-westfälischen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet die Annullierung der Klausur-Ergebnisse für den fairsten und juristisch sichersten Weg. Ansonsten könne dieser Vorgang die Studierenden bei späteren Bewerbungen noch mal einholen, sagte Asta-Vorsitzender Raphael Kiesel gestern: „Dann guckt später mal ein Arbeitgeber auf das Zeugnis und sagt: ‘War das die Klausur von dem Fall damals?’“ Die Klausur trage schließlich zum Master-Abschluss bei.

Es sei ärgerlich und schade, dass die Studierenden einen Mehraufwand hätten. Aber sie müssten sicher sein, dass ihr Abschluss später einmal nicht angefochten werden kann.

Entscheidung nächsten Mittwoch

Im Rahmen seiner früheren Hochschultätigkeit hatte der nordrhein-westfälische CDU-Vorsitzende Armin Laschet anhand von Notizen Noten vergeben, nachdem Klausuren von Studierenden verschwunden waren. Das Rektorat der RWTH Aachen hat empfohlen, die Klausurergebnisse zu annullieren. Der Prüfungsausschuss der Universität soll nächsten Mittwoch entscheiden. Die Klausuren sind nach wie vor verschwunden.