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Streit um Fahrräder in NRW-Zügen entbrannt

09.08.2012 | 14:41 Uhr
Streit um Fahrräder in NRW-Zügen entbrannt
Tandems erfreuen sich wachsender Beliebtheit - wie hier bei der Fahrradmesse IFMA in Köln, aber auch bei Menschen mit Handicap.Foto: WAZ Zentrale

Essen/Köln  Was ist eigentlich ein Fahrrad? Darüber streiten in diesen Tagen Verkehrsverbände, Politiker, Vertreter von Blinden und Freizeit-Radler. Sie müssen klären, welche Räder in Zügen mitfahren dürfen. Die Diskussion treibt teils absurde Blüten: Plötzlich könnten auch Bobbycars als Fahrrad durchgehen.

Eins ist klar: E-Bikes sind in Nahverkehrszügen verboten. Sie gelten als Kraftfahrzeug, nicht als Fahrrad. Daher haben die elektrisch betriebenen Zweiräder in Zügen nichts verloren - auch in Zukunft nicht. Das geht aus einem Entwurf zur Neuregelung der Mitnahmebedingungen hervor. Doch mit welchen Maßnahmen die Verkehrsverbünde überfüllte Züge entlasten wollen, stößt auf Kritik. Vertreter des Landtags zeigen sich irritiert: Die momentane Planung gehe "völlig am geänderten Mobilitätsverhalten der Menschen vorbei", sagt Arndt Klocke (Grüne).

Immer mehr ältere Menschen sind auf elektrisch betriebenen Fahrrädern unterwegs, den so genannten E-Bikes. 125.000 Stück sollen in diesem Jahr allein in NRW verkauft werden. Menschen mit bestimmen Behinderungen können sogar auf den Motor angewiesen sein: Wer beispielsweise an einer Muskelerkrankung leidet, die auf halber Strecke zuschlägt, der kommt dank E-Bike trotzdem sicher zurück nach Hause.

Kommentare
11.08.2012
20:55
Streit um Fahrräder in NRW-Zügen entbrannt
von MrRuhrgebiet | #19

Das wirkliche Problem ist, das die Bahn nicht genügend Züge bereitstellen kann und die Strecken im Ruhrgebiet total überlastet sind. Hier fehlen...
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Streit um Fahrräder in NRW-Zügen entbrannt
Streit um Fahrräder in NRW-Zügen entbrannt
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2012-08-09 14:41
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