Statt Schnee gibt’s jetzt Schmuddelwetter

An Rhein und Ruhr..  „Schmuddelig wird es.“ So lautet die Wettervorhersage von Meteorologe Roland Vögt-lin fürs Wochenende. Nur kurz konnten sich alle Schnee-Fans am Freitagmorgen in Teilen von NRW an der weißen Schicht auf Bäumen und Dächern erfreuen. Schon nach wenigen Stunden war alles getaut.

Und trotzdem reichte es für Staus und Unfälle am Niederrhein und im Ruhrgebiet. Die Polizei in Essen zählte 42 Glätteunfälle, in Mülheim waren es sieben. Die A44 bei Velbert musste in Fahrtrichtung Düsseldorf für zwei Stunden gesperrt werden, auf der A40 gab’s lange Staus.

Eine dicke Schneeschicht wird die Autofahrer zunächst nicht mehr behindern, lediglich einige Schauer können die Sicht einschränken. „Es ist ein bisschen Schneeregen dabei, aber es wird nichts liegen bleiben“, sagt Roland Vögtlin. Tagsüber liegen die Temperaturen an Rhein und Ruhr zwischen 2 und 5 Grad.

Wer Lust auf eine Wanderung im Schnee hat, der muss in höhere Lagen fahren. Laut Wetterinstitut „Meteo-Group“ stehen die Chancen oberhalb von 400 Metern besser. In der Eifel lagen gestern 20 Zentimeter Schnee, auf dem Kahlen Asten waren es 40 Zentimeter. Über 100 Lifte seien am Wochenende im Sauerland geöffnet. 50 Zentimeter Schnee sind auf beschneiten Pisten zu erwarten. „Die Anreise sollte auch kein Problem sein. Die Räumdienste hier sind darauf vorbereitet“, sagt Susanne Schulten von der Wintersportarena Sauerland.

Hier bei uns ist bis Mittwoch noch mit viel Niederschlag zu rechnen. „Danach geht es kalt und trocken weiter“, sagt Roland Vögtlin.