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"Spiegel": Kraft dringt auf schnelle Entscheidung in K-Frage

02.09.2012 | 14:11 Uhr

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft dringt angeblich auf eine rasche Entscheidung der SPD-Kanzlerkandidatenfrage zugunsten von Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier.

Berlin (dapd). Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft dringt angeblich auf eine rasche Entscheidung der SPD-Kanzlerkandidatenfrage zugunsten von Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. Das machte die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" Mitte August in Düsseldorf in einem Sechs-Augen-Gespräch mit den SPD-Landeschefs aus Hessen und Schleswig-Holstein, Thorsten Schäfer-Gümbel und Ralf Stegner, deutlich. Demnach hält Kraft es nicht mehr für umsetzbar, den Kanzlerkandidaten erst nach der Landtagswahl in Niedersachsen im Januar zu küren. Nach ihrem Kalkül könnte eine frühere Nominierung dem Landtagswahlkampf einen Schub verleihen.

Laut "Spiegel" gibt es in der Parteiführung Überlegungen, den Kanzlerkandidaten im Umfeld des CDU-Bundesparteitages Anfang Dezember zu bestimmen. Steinmeier selbst wies das Drängen am Sonntag zurück. "Ich verstehe manche Ungeduld. Aber bis zur Wahl ist es noch mehr als ein Jahr hin - eine sehr lange Strecke", sagte der Fraktionschef der "Welt am Sonntag". Die SPD wolle ihren Kanzlerkandidaten "Ende Januar bestimmen". In Niedersachsen wird am 20. Januar 2013 ein neuer Landtag gewählt.

dapd

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