Später Schnee im Ruhrgebiet? – Die Straßen werden glatt

Straßenglätte: Ein Streufahrzeug des Winterdienstes im Einsatz.
Straßenglätte: Ein Streufahrzeug des Winterdienstes im Einsatz.
Foto: dpa/Archiv
Was wir bereits wissen
  • Die Woche startet mit warmem Regen, erklärt Meteorologe Rainer Buchhop
  • In der Nacht zu Dienstag fällt die Schneefallgrenze drastisch – auf unter 300 Meter
  • In den NRW-Skigebieten Eifel und Sauerland verbessern sich die Wintersportbedingungen wieder

NRW.. Ein Wetter, das Pendler verzweifeln und Wintersportler jubeln lässt: Es wird wieder kälter. Ungewöhnlich ist das für Ende Februar zwar nicht – aber beruhigend. Denn die Temperaturen bewegen sich endlich wieder im Durchschnitt, und das hatten wir nach dem Wärmerekord der vergangenen Monate ja lange nicht mehr.

Aus warmem Regen wird wieder Schnee

Die Woche startete aber mit warmem Regen, erklärt Meteorologe Rainer Buchhop vom Wetterdienst Meteogroup: Am Montag lagen die Temperaturen im Ruhrgebiet bei 12 Grad, sogar auf dem Kahlen Asten ist es nicht kälter als 4 Grad. Teilweise schüttete. Der starke Wind vom Wochenende ebbte langsam ab.

Klima Aber spätabends kam die Kaltfront. In der Nacht zu Dienstag fiel die Schneefallgrenze auf rund 300 Meter. In Sauerland und Eifel kam der Niederschlag als Schnee runter. Die Tagestemperaturen liegen im Ruhrgebiet bei 5 Grad, in den Bergen um 0 Grad.

Die Niederschläge ziehen im Laufe des Dienstags nach Süden ab. Dann kann auch mal die Sonne scheinen. Tendenziell ist es aber nass. In der ersten Wochenhälfte kann es in den kalten Nächten bis in tiefe Lagen schneien – aber liegen bleibt kaum etwas. Nur nachts und morgens kann es glatt werden, warnt Meteorologe Buchhop.

Gute Wintersportbedingungen im Sauerland

In den NRW-Skigebieten Eifel und Sauerland verbessern sich die Wintersportbedingungen wieder. Die Warmfront der vergangenen Tage hatte sogar auf dem Kahlen Asten nur Schneeflecken gelassen. Ansonsten waren nur noch die Pisten beschneit. Dauerhafter Schneefall ist laut Buchhop zwar auch jetzt nicht in Sicht, aber mit Schneekanonen geht es voran.

In der zweiten Wochenhälfte wird es etwas trockener, aber Schauer sind immer noch drin. Nachts herrscht fast überall Frost – tagsüber geht es in den Städten auf 6 Grad hoch. In den Bergen herrscht Dauerfrost. Am Wochenende wird es eher freundlich, meint Bochhop. Es bleibt aber kühl.

Die weitere Tendenz des Meteorologen: Ein später Wintereinbruch bis ins Flachland wird immer unwahrscheinlicher. Aber mit Frost muss man nun mal auch im März noch rechnen.