Schunkelnd den Rhein entlang...

An Rhein und Ruhr..  Wenn die Wintersonne prächtig scheint, werfen kleine Narren große Schatten: Im Rheinland zwischen Emmerich und Köln zogen bereits zahlreiche Narren durch die Straßen. In Köln gelten die „Schull- un Veedelszöch“ mit mehr als 8000 Teilnehmern als Generalprobe für den Rosenmontagszug: Hunderttausende Narren wünschten schon gestern am Zugweg: „Kölle alaaf!“.

Rund 40 Kilometer stromabwärts war die Königsallee Schauplatz des „Kö-Treibens“, für viele Fans der schönste, weil familiäre Teil des Karnevalsfeier, wenn tausende Narren fröhlich flanieren. Noch etwas nördlicher ging es bereits am Samstag hoch her: 55 Gruppen, 30 Festwagen, fast 1000 Teilnehmer zogen von Duisburg-Homberg in die Moerser Innenstadt.

Auf der anderen Rheinseite zieht man gleich zweimal: In Oberhausen-Osterfeld sind Samstags die Kinder dran, am Sonntag gab es dann den großen Zug durch die Altstadt. Auch Voerde feierte: 40000 Zuschauer bestaunten dort den Zug. Allerdings gibt’s Sorgenfalten: Die Finanzierung für 2016 steht in den Sternen. In Emmerich zog der Bürgermeister im ersten Wagen durch die Straßen, die wahren Herrscher der Stadt, das Prinzenpaar des Groß Emmericher Carnevals-Komittees (GECK) folgte einen närrischen Kilometer später und wurde vermutlich einmütiger von 20000 Zuschauern gefeiert. Weil Karnevalsprinzen erfahrungsgemäß mehr Wohltaten zu verteilen haben als Stadtoberhäupter.