Schnell und sicher zum Einsatz

An Rhein und Ruhr..  Ein guter Streifenwagen muss etwas abkönnen, auch auf holpriger Strecke sicher sein – und geräumig, schon allein die vielen Utensilien zur Unfallaufnahme benötigen Platz. Auf der Suche nach geeigneten Fahrzeugen für die NRW-Polizei sind die Ausrüster vom Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste jetzt in München fündig geworden: Bis zu 1845 Neufahrzeuge vom Typ BMW 318d touring (Höchstgeschwindigkeit: 205 km/h) wird das Land in den nächsten drei Jahren vom Hersteller leasen. Damit wird fast die komplette Streifenwagenflotte ausgetauscht. Derzeit sind die Polizisten an Rhein und Ruhr noch im Passat B 7 unterwegs.

Bei BMW freut man sich über einen dicken Auftrag. Dem Vernehmen nach geht es um bis zu 40 Millionen Euro. Das Düsseldorfer Innenministerium betont, dass man sich für die wirtschaftlichste Lösung entschieden habe. Der Auftrag sei EU-weit ausgeschrieben worden; alle Hersteller hätten sowohl Kauf- als auch Leasingangebote abgegeben.

Minister Ralf Jäger (SPD) lobt die Sicherheitsausstattung. Die neuen Wagen verfügen über ein extra-stabiles Fahrwerk, dynamische Bremsleuchten und eine sogenannte Runflatbereifung: Notlaufeigenschaften und verstärkte Flanken sorgen dafür, dass die Reifen selbst ohne Luftdruck nicht völlig einsinken. Zudem werden die Wagen mit einer gelben Leuchtfolie beklebt, wie man sie schon von der Autobahnpolizei her kennt. Die Gewerkschaft der Polizei hält die Wagen ausstattungsmäßig für top. Im Alltag müssten sie sich aber noch bewähren, meinte Landesvize Rainer Peltz.