Schneetag drei in NRW - mehrere Lkw-Unfälle, A3 für Stunden gesperrt
16.01.2013 | 14:46 Uhr 2013-01-16T14:46:42+0100
Essen/Hilden. Der Wintereinbruch in NRW sorgte für deutlich mehr Unfälle auf den Straßen. Nach einem Lastwagen-Unfall auf der Neandertalbrücke war die A3 zwischen dem Kreuz Hilden und Mettmann bis 18 Uhr gesperrt. Erhebliche Verspätungen im Zugverkehr.
Auch am dritten Schneetag in NRW spielt der Verkehr auf den Straßen verrückt. Anders als in den vergangenen Tagen zählte die Polizei am Mittwochmorgen auf den Autobahnen rund um Düsseldorf deutlich mehr Verkehrsunfälle: "Die Leute sind wie ausgewechselt", beschrieb ein Sprecher der Autobahnpolizei die Situation. Nach einem Lastwagenunfall auf der A3 zwischen Hilden und Mettmann in Fahrtrichtung Oberhausen war die Autobahn dort stundenlang gesperrt. Erst in den Abendstunden - kurz nach 18.00 Uhr - konnte der Verkehr wieder freigegeben werden und fließt nach Angaben der Polizei nun wieder - aufgrund der Witterung aber weiterhin zum Teil stockend
Auch auf der A2 gab es nach Auskunft der Polizei Dortmund am frühen Morgen einen Lkw-Unfall in Höhe Hamm in Fahrtrichtung Hannover. Zudem fuhr gegen 6.13 Uhr ein Silo-Sattelzug mit Tierfutter auf der A2 im Autobahndreieck Bottrop in die Leitplanke. Ein Teil der Ladung wurde auf der Fahrbahn verstreut.
Lastzug schleudert auf Neandertalbrücke - A3 bei Hilden gesperrt
Auf der A3 bei Mettmann gab am frühen Morgen einen schweren Lkw-Unfall auf der Neandertalbrücke. Um 4.40 Uhr kam dort ein Lastzug auf glatter Fahrbahn ins Schleudern und rutschte in das rechte Seitengeländer und über den Brückenrand hinaus. Dabei kippte der Auflieger auf die Seite, die Ladung - Quark und Wurstwaren - schleuderte auf die Fahrbahn, Teile auch ins Tal. Bei dem Unfall wurde auch einer der Dieseltanks aufgerissen, dessen Inhalt komplett auf die Fahrbahn lief.
Auch die unter der Brücke liegende L 357 (Erkrath-Mettmann) durch das Neandertal war gesperrt. Der Lastzug sei mittlerweile geborgen worden, teilte die Polizei am Mittag mit. Der 52-jährige Fahrer aus Wesel wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Der 40-Tonner hat die Seitenleitplanken der Brücken auf gut 60 Metern eingedrückt und die dahinter liegenden Glas-Schallschutzwand beschädigt.
Mehr Verkehrsunfälle auf den Straßen in und um Düsseldorf
Unterdessen ist die Zahl der Unfälle am Mittwoch wieder gestiegen. "Heute rappelt es an allen Ecken", sagte ein Sprecher am Morgen. So meldete die Polizei Dortmund bis 5 Uhr bereits 84 Verkehrsunfälle mit insgesamt etwa 200.000 Euro Sachschaden. Bei fünf Verkehrsunfällen wurden sieben Personen leicht und eine schwer verletzt. "Die Verkehrslage ist angespannt", fasst ein Sprecher der Polizei die Situation zusammen.
Warum die Unfall-Kurve am Mittwoch sich im Raum Düsseldorf wieder nach oben bewegte, kann die Polizei nur vermuten: "Vielleicht haben sich einige Autofahrer überschätzt oder gemeint, sich jetzt an den Schnee gewöhnt zu haben". Die Polizei Düsseldorf rät jedenfalls nach wie vor dazu, vorsichtig zu fahren: "Die Straßen können nach wie vor spiegelglatt sein".
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Mich würde mal interesieren wie viele km so ein Räumwagen in NRW und den anderen Bundesländer räumen muss.
Warscheinlich wurde auch hier die letzten Jahre fleißig gespart. Man kümmert sich in NRW lieber um Froschtümpel, Museen, Theater und verballert Mrd. in Protzbauten.
Genauso wie man sich systematisch in den letzten Jahrzehnten nicht genug um den Ausbau der Autobahnen, Beseitung von Schäden gekümmert hat. Lieber haben die Grünen die Gelder nicht abgefordert als Autobahnen auszubauen.
Bei der Bahn labert man auch nur rum, siehe RXX. Es ist ein Treppenwitz das zu den Stoßzeiten die S-Bahnen nicht im 10 Minuten Takt fahren. Man baut S-Bahn Stationen die für 5 Wagen zu kurz sind, usw..
Nun möchte der LWL Bahnbrücken in Mühlheim kaufen um einen Radweg über die Hochbahn die vom Bahnhof über die Ruhr führt, zu bauen.
Diese Strecke könnte super genutzt werden für einen Kreis GE-OB-DU-MH-E. Aber Radwege sind ja sooooooo schööönnnnnn
19:05
die pro Autobahnkilometer zur Verfügung stehen.
17:49
Es ist halt Winter, und noch nicht einmal richtig.
Ich verstehe es aber trotzdem nicht.
Bin gestern Nachmittag von Stuttgart nach Oberhausen gefahren. Ab Worms auf der A61 zeitweise dichtes Schneetreiben, winter wonderland, aber die Autobahn schwarz geräumt (sowohl zwe- als auch dreispurig)t, und alle 10 min mindestens ein Räumfahrzeug zu sehen. Es geht also. Bei Erreichen der Landesgrenze NRW dann plötzlich Schnee auch auf der Bahn, Eis-Placken (wenige), zwischen Bonn und Oberhausen habe ich noch ein einziges einsames Streufahrzeug gesehen. Diesen Mist erlebe ich jeden Winter. Unterschied ist, dass in RP schon bei Beginn des Schneefalls sofort geräumt wird und Flüssigsalz auf die Bahn kommt, so dass sich erst gar kein Schnee festsetzt. Klappt zwar nicht immer, aber wesentlich besser als der Streudienst hier, der immer zu spät ist.Wer meint, dass Winterdienst Luxus ist, sollte einmal auf den Notarzt warten, der im Schnee und Stau auch festsitzt (Passiert hoffentlich keinem)
15:05
Was ich lustig fand auf der Wittenerstr ging es um ca 16:45 uhr gestern nur im schneckentempo weiter wegen schnee auf der Fahrbahn.
An der Dorstfelderbrücke Hospitalstr. stand weit unten ein Räumfahrzeug und macht nichts außer Pause.
Dann um ca 19:35 auf der B1 -richtung Bochum eine Schneedecke und das Räumfahrzeug stand ganz gemütlich bei MC Donalds vor dem Bürogebäude und machte was wohl Pause
Meine Güte- immer diese motzigen Else Klings! Die Leute arbeiten die ganze Zeit und da steht ihnen doch auch Pause zu! Warum müssen immer so Leute hier rumsetzen?Denen steht doch auch eine Pause zu- und das ist auch richtig so!
rumhetzen soll es heißen...
@majaara
Wenn "darum | #26" gesagt hätte, dass nur eine Spur bereits geräumt wurde und die Jungs vom Winterdienst dann Pause gemacht hätten. Da könnte ich es ja noch mit der Pause verstehen. Aber wenn beide Spuren noch gar nicht geräumt wurden, dann frage ich mich auch, was die da machen.
14:02
Wann kommt endlich eine echte Winterreifenpflicht, mind. von November bis April?
Genau, und LKW-Verbot auf Autobahnen für den gleichen Zeitraum ..
@tomatenkiller: Einverstanden -... bei vollem Lohnausgleich für die Fahrer natürlich! :-)
P.S.: Das hätte übrigens zur Folge, daß in diesem Zeitraum auch keine PKW fahren würden! Die wenigsten Tankstellen haben einen Gleisanschluß oder eine Pipeline zur nächsten Raffinerie -... was wiederum zur Folge hätte, daß Sie nicht einmal nach Holland fahren könnten, um sich dort ihr Frischgemüse zu besorgen... ;-)
13:24
Es ist wie immer: Wochenlang wurde über den "viel zu warmen Winter" gejammert. Jetzt kommt etwas Schnee, und die Medien verhängen den Ausnahmezustand. Es ist nun mal so: Spätestens nach zwei Tagen Disziplin kommt im deutschen Autofahrer der Proll wieder durch.
12:54
tja...ist halt kein computerspiel da draußen....das nennt man reale welt
12:05
Aufm Fahrrad mit Spikereifen ist es zwar anstrengend, aber es gibt keine Staus und kein rumgerutsche.
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Oh ja, den kenne ich, jeden Morgen in der S1 ...
11:48
Wer zu dumm ist, bei 3 Schneeflocken ein Gerät mit Motor zu steuern, sollte Heimarbeit beantragen oder auf die Bahn wechseln... Kann ja eigentlich nicht sein, dass 80% der Autofahrer bei glatten Straßen zu Vollidioten mutieren...
Heute morgen hat mich tatsächlich einer mit 80 überholt ( Stadtverkehr).
Also, solche Typen gibt es zugenüge.
derwolf, dann bist Du also einer von den 20 Prozent guten Autofahrern?
Oder nur einer, der sich für einen solchen hält?
Ohne Frage, es gibt ne Menge Leute auf der Straße, die das Fahren bei Schnee nicht beherrschen. Auf welcher rechtlichen Grundlage sollen diese Leute nicht mehr fahren dürfen? Und wer trifft die Entscheidung, dass diese Leute, das Fahren bei dieser Witterung nicht beherrschen?
Und meiner Meinung nach zählen eben jene, die sich für achso tolle Autofahrer - auch bei Schnee - halten, ebenso zu den Gefährdenden. Die meisten von denen haben nämlich mehr Glück als fahrerisches Können, was bei denen bislang noch zu keinen Unfällen führte...
torstenj21-2 Eigentlich derjenige der sich nicht zutraut bei diesem Wetter zu fahren selbst.
10:53
Wenn man die Presseartikel über das Wetter zur Zeit liest, könnte man meinen, dass unsere Zivilisation seit Wochen bei -40Grad und meterhohem Schnee verzweifelt minütlich um ihr Überleben kämpft!
Meine Güte, seit vorgestern liegen hier im Land vll 15cm Schnee bei popeligen -5Grad.
Was soll den erst hier passieren, wenn es hier einmal richtig viel schneit und richtig kalt wird?
Wird unsere ja so tolle moderne und hochtechnisierte Gesellschaft dann sofort wieder auseinanderfallen und wir wachen morgens ohne Strom etc. im Mittelalter auf?
Es ist Winter, da schneit es schon einmal und es ist kalt!
Also einfach mal Ruhe bewahren und das Winterwetter genießen ( und bevor jemand fragt: ja, auch ich muss mit dem Auto zur Arbeit bei dem Wetter )!!
Gruß