Turm mit dem Pendel bleibt vorerst geschlossen

Lüdenscheid..  Zur Eröffnung des Neubaus bleibt das künftige Kernstück des Experimentier- und Wissenschaftsmuseums Phänomenta in Lüdenscheid, der 75 Meter hohe Turm mit dem Foucault’schen Pendel, für Besucher geschlossen. Für eine Scheibe aus Sicherheitsglas im Boden zwischen den beiden Besucherstockwerken im Pendel-Turm fehlt bislang die Zulassung – und wird auch bis zum 8. Mai nicht vorliegen. Die neue Landmarke für Südwestfalen wird also nur zu sehen, nicht aber zu betreten sein.

„Das Pendel hängt, es wird schwingen, aber es ist nicht zugänglich“, blickt Johannes Pöpping, Leiter der Phänomenta, auf die Eröffnung. Das Zulassungsverfahren für die Glasscheibe im Boden (offiziell: „horizontale Brandschutzverglasung“) dauere „viel länger als gedacht“; solange die Freigabe aus Düsseldorf nicht vorliege, könnten die Besucherebenen im Turm nicht geöffnet werden. Ausgelöst haben die Verzögerung die Planer und Phänomenta-Verantwortlichen selber: Es gibt zwar eine Konstruktion, die für den Einbau zugelassen ist, die aber teuer sei. Um Kosten zu sparen, ist eine Variante bei der Firma in Auftrag gegeben worden, die auch die Fenster und Türen im Neubau liefert. Für dessen Produkt muss jetzt eine „Zulassung im Einzelfall“ eingeholt werden – und das dauert.