NRW will Naturmonumente ausweisen

Olsberg..  Mit dem geplanten Naturschutzgesetz will das NRW-Umweltministerium die Voraussetzung schaffen, sogenannte „nationale Naturmonumente“ auszuweisen – gemeint sind außergewöhnliche Naturdenkmäler, die wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit von bundesweiter Bedeutung sind. Nach Informationen dieser Zeitung hat das Landesumweltamt sieben geeignete Kandidaten auf seiner Liste. Dem Vernehmen nach haben die Bruchhauser Steine im Hochsauerlandkreis gute Chancen, als erstes Monument ausgewiesen zu werden.

„Bei den Bruchhauser Steinen handelt es sich um eine kulturhistorisch, naturgeschichtlich und landeskundlich bedeutende Felsformation“, heißt es im Bericht des NRW-Umweltamtes. Weitere Kandidaten für eine Anerkennung als Naturmonument sind demnach die weit verzweigte Kluterthöhle mit ihren unterirdischen Seen bei Ennepetal, das zerklüftete Felsenmeer in Hemer, das Siebengebirge bei Bonn, die Sandstein-Formation Externsteine bei Detmold, die Basaltkuppe Desenberg in der Warburger Börde und der Rurtalfelsen in der Eifel.