Lebensgefährtin getötet, dann in Tod gesprungen

Hagen..  Tödliches Ende eines Beziehungsstreits: Ein 52-jähriger Hagener hat am Sonntagabend seine 48-jährige Lebensgefährtin mit mehr als 20 Messerstichen getötet und sich dann nach Einschätzung der Ermittler absichtlich von einem acht Meter hohen Baugerüst gestürzt. Er starb an den schweren Kopfverletzungen.

Die 48-jährige hatte kurz vor den tödlichen Stichen noch versucht, ihren 27-jährigen Sohn zur Hilfe zu rufen. Der eilte auch mit dem Taxi zu der Wohnung seiner Mutter, genauso wie ein jüngerer Sohn (15) und ein weiterer Verwandter. Doch sie kamen zu spät. Sie kletterten über das Baugerüst und fanden die 48-Jährige blutüberströmt im Schlafzimmer. Nachbarn hatten fast zeitgleich den Lebensgefährten tot auf einem benachbarten Tankstellen-Grundstück entdeckt. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen nicht davon aus, dass es noch weitere Beteiligte an dem Fall gab, für sie sind die Ermittlungen damit abgeschlossen.

Die Beziehung des Paars war offensichtlich am Ende, der Mann sollte aus der Wohnung ausziehen.