Landsberg-Velen: Nur Aachen hält mit Balve Optimum mit

Rosalie von Landsberg-Velen (2.v.re.) freut sich unter anderem mit Marcus Ehning (2.v.li.) auf das Optimum. Foto: Marcus Bottin
Rosalie von Landsberg-Velen (2.v.re.) freut sich unter anderem mit Marcus Ehning (2.v.li.) auf das Optimum. Foto: Marcus Bottin
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Was wir bereits wissen
Erneut ist die deutsche Reit-Elite zu Gast in Balve. Beim Balve Optimum vom 11. bis 14. Juni treffen sich aber auch Wirtschaftsführer.

Balve.. Damit beim Balve Optimum vom 11. bis 14. Juni alles perfekt ist, legte sich die Turniergemeinschaft auch am Wochenende ins Zeug und stellte etwa den zweiten, überdachten Abreiteplatz fertig. Ein Gespräch mit Turnierchefin Rosalie Freifrau von Landsberg-Velen.

Frau von Landsberg-Velen, bis 2020 wird die deutsche Meisterschaft der Spring- und Dressurreiter beim Optimum in Balve ausgetragen. Wie kam es dazu?

Rosalie Freifrau von Landsberg-Velen: Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir in der Lage sind, eine DM auszutragen. Wir konnten uns also schon beweisen - und das wurde seitens der FN honoriert. Außerdem haben wir in der Bewerbung einiges versprochen, wenn wir die Garantie bekommen, die DM weiter ausrichten zu dürfen.

Was genau wurde in der Bewerbung versprochen?

Rosalie Freifrau von Landsberg-Velen: Diverse Investitionen, diverse bauliche Maßnahmen, diverse Verbesserungen für die Sportler und die Zuschauer. Wir haben diesbezüglich schon vieles umgesetzt, eigentlich fast alles. Das zeigt auch, dass wir immer weiter nach vorne gehen, dass wir nicht stehen bleiben.

Es ging um den neuen Richterturm zum Beispiel?

Rosalie Freifrau von Landsberg-Velen: Unter anderem. Wir haben hier eine feststehende Reitsportanlage, die neben Aachen ihresgleichen sucht. Abgesehen davon passt die DM in die Region. Und ein Stück weit ist die Vergabe auch eine Erinnerung an meinen Vater, der über 30 Jahre lang Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung gewesen ist. In memoriam an ihn ist die DM hier perfekt installiert.

Täuscht der Eindruck, oder ist das sportliche Programm breiter als je zuvor?

Rosalie Freifrau von Landsberg-Velen: Im Springen gibt es im Wesentlichen die Prüfungen wie im vergangenen Jahr. In der Dressur hat sich tatsächlich einiges getan. Da ist alles vorhanden, was es derzeit auf dem Markt gibt. Darüber hinaus haben wir dieses Jahr erstmalig die EM-Sichtung der Jungen Reiter und Junioren im Programm.

Wo bringen Sie all die Pferde unter?

Rosalie Freifrau von Landsberg-Velen: Wir haben 500 Boxen aufgebaut. Ehrlich gesagt wissen wir gar nicht, wohin mit den Pferden. (lacht) Wir haben sogar ein zusätzliches Zelt hinter den Wohnhäusern errichtet. 500 Boxen - sonst lagen wir bei 420, 430 Boxen. Das ist schon ein Wort.

Eine Boxenreihe ist vorsichtshalber für Totilas und Matthias Rath reserviert?

Rosalie Freifrau von Landsberg-Velen: (lacht) Er kann es sich bis zwei Tage vor der DM überlegen, ob er an den Start geht oder nicht. Wir würden uns total freuen, wenn Totilas und er kämen. Dann wären alle deutschen Top-Paare hier. Ohne Totilas sind wir jedoch ebenfalls auf einem Niveau, das fantastisch ist.