Hagener Pkw-Brandstifter muss vor Gericht

Hagen..  Die Serie von Pkw-Bränden in Hagen im vergangenen Jahr kommt im Mai vor Gericht: Ein 20-jähriger Schüler ist wegen Brandstiftung angeklagt worden. Auf sein Konto sollen sechs zerstörte Pkw gehen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 145 000 Euro.

Ein Bekannter des 20-Jährigen hatte der Polizei im vergangenen Sommer den entscheidenden Tipp gegeben – der Angeklagte hatte ihm wohl selbst von den Bränden erzählt. Unter anderem hatten in einer Nacht ein BMW, ein Mercedes und Mini Cooper gebrannt .

Als Motiv für die Tat vermuten die Ermittler Frust. Der 20-jährige hatte zuvor nach einer Trunkenheitsfahrt den Führerschein verloren. Den Ermittlern sagt er, dass er sich danach gefühlt habe wie ein Süchtiger, dem man die Drogen weggenommen habe.

Der spektakuläre Brandanschlag auf ein Krankentransportunternehmen, bei dem kurz zuvor sieben Fahrzeuge in Flammen aufgegangen waren, konnten die Ermittler jedoch nicht dem jungen Mann zuordnen.