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Fort-Fun-Eigentümer Matthäus Ziegler verweigert die Aussage

30.01.2012 | 18:37 Uhr
Fort-Fun-Eigentümer Matthäus Ziegler verweigert die Aussage
Die Wildwasserbahn ist eine der Attraktionen im Fort Fun Abenteuerland.

Bestwig.Der festgenommene Eigentümer des Fort Fun Abenteuerlandes in Bestwig, Matthäus Ziegler, hat sich der Staatsanwaltschaft Arnsberg zufolge bislang noch nicht zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfe geäußert. Die Ermittler legen dem 28-Jährigen zur Last, sich den Kauf des Freizeitparks mit gefälschten Banksicherheiten erschlichen zu haben (wir berichteten). Ein Kredit­institut hatte Anzeige erstattet.

Nach Informationen der Westfalenpost wäre am heutigen Tag die Zahlung einer siebenstelligen Kaufsumme an den alten Besitzer Compagnie des Alpes in Frankreich fällig gewesen. Als Sicherheit habe, so Oberstaatsanwalt Wolff auf Anfrage, eine gefälschte Verpfändungserklärung gegolten.

Ziegler stand schon einmal vor Gericht

Gefälschte Dokumente standen auch im Mittelpunkt eines Prozesses vor dem Amtsgericht Aschaffenburg, an dessen Ende Matthäus Ziegler am 10. August 2010 zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt worden war. Ihm wurde der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg zufolge zur Last gelegt, zu Unrecht Arztbehandlungen und Rezeptverordnungen bei seiner Krankenkasse abgerechnet zu haben und durch die „Vorlage gefälschter Überweisungsbeträge von verschiedenen Banken“ Geld erlangt zu haben. Es ging dabei um eine Gesamtsumme von etwa 300 000 Euro.

Fort Fun im Winter 2012

Unterdessen bangen heimische Handwerker im Hochsauerland, die seit Wochen im Abenteuerland Fort Fun tätig waren, um ihr Geld.

Oliver Eickhoff, Frank Selter und Rolf Hansmann

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Kommentare
31.01.2012
07:22
Die Handwerker sollten ja hoffentlich ihr Geld bekommen
von meigustu | #2

denn ganz wertlos ist der Park ja nun nicht. Und wenn sie schlimmestenfalls ihre Forderungen in Anteilsscheine umwandeln lassen. Nur wenn der Alteigentümer einen auf Schwein macht und lieber eine hohe Insolvenzquote haben will, statt den Verkauf rückabzuwickeln wird es Verluste geben.

Stellt sich sowieso die Frage wie es weitergeht. In Bochum hat zu grossen Teilen die heimische Wirtschaft unter Mühen und Kosten letztendlich aber erfolgreich sich mit Starlight einen national bekannte Attraktion auf Jahrzehnte geschaffen. Vielleicht auch ein Modell fürs Sauerland.

31.01.2012
00:30
Fort-Fun-Eigentümer Matthäus Ziegler verweigert die Aussage
von nussknacker | #1

Es ist schon seltsam. dass sich eine Firma bei einer Kaufsumme von 8 Millionen sich so über den Tisch ziehen lässt und noch nicht einmal die Seriosität der Käufer prüft? Gibt es da keine Schufa, Creditreform oder ähnliches?
Nur beim kleinen Mann wird eine Wohnungsmiete verneint, weil man einen Mahnbescheid hatte.
Wie sagte schon der alte Herr Schneider, sind Millionen im Spiel wird blind vertraut!

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