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Eine Kamera nichtnur für Spioneund die Queen

25.02.2013 | 00:18 Uhr

Hemer. Als Minikameras für Spione sind sie berühmt geworden. Minox-Kameras dürfen in keinem Fotomuseum der Welt fehlen, doch das erste deutsche Minox-Museum ist gestern in einem Privathaus in Hemer eröffnet worden. Der Hobbysammler Reinhard Lörz hat sich damit einen Lebenstraum erfüllt. Auf 70 Quadratmetern zeigt er alles rund um Minox. „Wir freuen uns, dass es engagierte Menschen gibt, die die Tradition weiterleben lassen“, gratulierte auch Minox zur Eröffnung.

1 Wie sind Sie zu dem Hobby gekommen?

Meine erste Minox-Kamera habe ich 1993 geschenkt bekommen. Ich war von der ersten Sekunde an fasziniert, wie filigran diese Kamera ist. Ich liebe das fantastische Design. Seither habe ich alles rund um Minox gesammelt.

2 Wie ist die Minox so berühmt geworden?

Königin Elisabeth II., Jackie Kennedy oder Eisenhower - sie alle fotografierten mit der Königin der Kleinstbildkameras. Die Kamera war berühmt-berüchtigt für die Spionage. Die Filme haben Agenten in Rasierpinseln oder in Streichholzschachteln geschmuggelt. Auch dies ist in der Ausstellung dokumentiert.

3 Was ist in ihrem Museum zu sehen?

Es ist eine Sammlung von großem ideellen Wert, zu der unter anderem 100 verschiedene Kameras gehören. Eigentlich habe ich hier alles vom Werbe-Kugelschreiber über alte Fotografien bis hin zu Projektoren und Ferngläsern. Besonders stolz bin ich auf Kameras aus der persönlichen Sammlung Walter Zapps, des Firmengründers.


Mit Reinhard Lörz sprach Ralf Engel.


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