Ebola-Verdacht löst Großeinsatz aus

Gevelsberg/Schwelm..  Schock in Gevelsberg mit gutem Ende: Am späten Sonntagabend bestand bei einem 22-jähriger Asylbewerber aus Guinea der Verdacht auf Ebola. Montagmittag, nachdem die ganz große Maschinerie des Notfallplans gelaufen war denn die Entwarnung: Der junge Mann leidet lediglich unter ganz normalem Fieber.

Bis dahin bekamen dutzende Einsatzkräfte jedoch keinen Schlaf. Der Afrikaner wurde im Rettungswagen am Schwelmer Helios-Klinikum isoliert. Die Feuerwehr baute eine Dekontaminationsanlage auf. Ebenso waren die Männer des Gevelsberger Rettungsdienstes und der Feuerwache in Isolation, die ohne Schutzkleidung Kontakt zu dem 22-Jährigen hatten.

Im Schwelmer Kreishaus kam der Krisenstab unter Führung von Landrat Arnim Brux zusammen, der am Montagnachmittag Entwarnung gab. Nach der Analyse der Blutprobe des Mannes war klar: Er trägt nicht den Ebola-Virus in sich.

Positiv: Der Notfallplan des Kreises funktioniert ganz hervorragend.