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Die CDU ist für Röttgen „die Heimatpartei im Sauerland“

23.02.2012 | 13:09 Uhr
Die CDU ist für Röttgen „die Heimatpartei im Sauerland“

Lennestadt.Heftige Kritik an der Schuldenpolitik von Rot-Grün in Düsseldorf und viel Lob für Joachim Gauck als künftigen Bundespräsidenten: Bundesumweltminister und CDU-Landesvorsitzender Norbert Röttgen hat auf dem Politischen Aschermittwoch in Lennestadt-Kirchveischede die Koordinaten der Christdemokraten bestimmt.

Hochstimmung in der Schützenhalle in Kirchveischede. Der Musikverein Bilstein intoniert „Preußens Gloria“. Röttgen und sein Begleitpulk marschieren ein, schütteln Hände. 700 Parteifreunde erheben sich, klatschen im Rhythmus.

In diesen Momenten bestätigt sich das, was Röttgen später sagen wird: „Hier ist die CDU so wie wir sie uns wünschen. Stark, bodenständig und heimatverbunden - die Heimatpartei im Sauerland.“ Der Rheinländer gibt sich selbst die Vorlage. Für ihn wird es ein Heimspiel.

Bevor der Landesvorsitzende spricht, wärmt Generalsekretär Oliver Wittke den Saal auf. Er versucht die Erwartungen zu erfüllen, die Parteimitglieder mit einem Politischen Aschermittwoch verbinden: Eine deftige Abrechnung mit dem politischen Gegner, gerne mit verbaler Zuspitzung, Beleidigung inbegriffen. Bestes Beispiel: Er, Wittke, bekomme Augen-Tinnitus, wenn er das Kabinett der Landesregierung sehe. Warum? „Weil man lauter Pfeifen vor sich sieht.“ Das kommt gut an.

Und den Versuch der Minderheitsregierung, die Schulden als präventive Finanzpolitik zu verkaufen, geißelt er unter donnerndem Applaus mit dem Satz: „Wenn das stimmt, müssten in Griechenland paradiesische Verhältnisse herrschen.“ Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) wirft er politische Untätigkeit vor: „Nur nett sein, reicht nicht. Sie muss handeln. Kein anderes Land macht mehr Schulden als NRW.“

Röttgen hingegen ist nicht der Mann, der zum Säbel greift, er zieht das Florett vor. Vorschusslorbeeren erntet Gauck: „Das wir einen Kandidaten haben, der glaubwürdig über christliche Werte und Freiheit spricht, tut uns gut.“ Im Gepäck hat er die Nachricht, dass der frühere Unionsfraktionsvorsitzende Friedrich Merz als Wahlmann zur Bundesversammlung kommt: „Er hat gerne zugesagt.“

Gerne haut Röttgen auf seine Art auf Rot-Grün drauf: „Wenn die Landesregierung aus dem politischen Koma aufwacht, macht sie Schulden oder denkt sich was zur Bevormundung der Bürger aus.“ Er kritisiert die Verschärfung des Nichtraucherschutzgesetzes und die Änderung der Ladenöffnungszeiten. „Das brauchen die Bürger nicht.“ Sein Appell zum Schluss: „Wir wollen Verantwortung übernehmen und gestalten.“ Minutenlanger Beifall und Ende.

Joachim Karpa

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Kommentare
23.02.2012
20:57
Die CDU ist für Röttgen „die Heimatpartei im Sauerland“
von meinemeinungdazu | #2

So ein dummes Zeug. Heimatpartei der Sauerländer ist die CDU längst nicht mehr. Die Wählerzahlen gehen seit Jahren rückwärts, wenn man genau beobachtet. Alleinmehrheiten werden weniger, die Bürger sind informierter und wählen nicht mehr beständig die CDU, der auf dem Land die Alten wegsterben. Neue Impulse sind Fehlanzeige. Und die Diätenerhöhungen mit dem Griff in die Kasse der Steuerzahler sowie die Kanalprüfungen tragen nichts für die Heitmatpartei CDU bei. Das muss man deutlich sagen.

23.02.2012
17:55
Die CDU ist für Röttgen „die Heimatpartei im Sauerland“
von roosterkatze | #1

Der Dummschwätzer bleibt lieber in Berlin statt Im Landtag die CDU zu führen. Ein Wendehals , ohne Fortune , passend zur Kanzlerin , alles nur 2..Wahl !

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