Bundeswehr setzt auf Erndtebrück

Erndtebrück..  Die Bundeswehr investiert derzeit Millionen-Beträge an ihrem Luftwaffen-Standort Erndtebrück im Wittgensteiner Land, um ihn fit für die Zukunft zu machen.

Marode Bausubstanz werde nach und nach auch energetisch saniert, betont im Gespräch mit unserer Zeitung Oberstleutnant Tino Raue, Stabsoffizier Infrastruktur am Standort. Akute Missstände wie etwa Feuchtigkeit und Schimmel in Unterkünften und Bürogebäuden würden umgehend beseitigt. Dafür steht ein Budget von derzeit jährlich rund 500 000 Euro bereit.

Schimmel an den Wänden, Mäuse und Ratten auf den Gängen: So manche Kaserne der Bundeswehr sei grundlegend marode – das hatte der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus, am Wochenende kritisiert. Und vom Bund mehr Geld im Verteidigungsetat für Sanierungen gefordert.

Daran mangelt es auf dem Gelände der Erndtebrücker Hachenberg-Kaserne aber wohl nicht. Für rund zehn Millionen Euro ist gerade eine neue Einsatz-Zentrale zur Luftraum-Überwachung entstanden, die gleiche Summe ist für ein neues Ausbildungsgebäude vorgesehen. Acht Millionen Euro will die Bundeswehr in zwei Neubauten für moderne Unterkünfte stecken.

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