S-Bahnstrecke war zweieinhalb Stunden gesperrt

Im Bahnverkehr im Ruhrgebiet kommt es am Donnerstagabend zu Störungen.
Im Bahnverkehr im Ruhrgebiet kommt es am Donnerstagabend zu Störungen.
Foto: Archiv/dpa
Was wir bereits wissen
Auf der Linie S1 kam es am Donnerstag zwischen Essen und Bochum zu erheblichen Störungen. Auch an anderen Stellen gab es Probleme im Bahnverkehr im Ruhrgebiet.

Essen/Bochum.. Der Bahnverkehr im Raum Essen, Bochum und Dortmund ist am Donnerstagabend wegen mehrerer Ereignisse erheblich gestört. Die S-Bahnstrecke zwischen Essen Steele-Ost und Bochum Hauptbahnhof war von 17 Uhr an für zweieinhalb Stunden gesperrt. Um 19.39 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben, teilte die Bahn am Abend mit. Als Ersatz waren Taxis im Einsatz. Verspätungen dürften sich noch einige Zeit ergeben, bis sich der Verkehr wieder in Fahrplannähe einpendelt. Betroffen ist die Linie S1.

Auf der S-Bahn-Verbindung Bochum-Dortmund kam es laut Bahn ebenfalls zu Problemen. Die Strecke war wegen einem Polizeieinsatz vorübergehend für etwas mehr als eine Stunde gesperrt. Der Grund dort: ein Hund war im Gleisbereich ausgebüxt. Eine Bahn hatte das Tier offenbar überfahren.

Auch im Fernverkehr kommt es zu Verspätungen. Grund war eine Signalstörung zwischen Wattenscheid und Essen-Kray Süd. Laut Bahn wegen "Vandalismus". Seit 18.39 Uhr ist die Störung behoben, meldete die Bahn. Verspätungen gab es aber auch noch danach.

Grund für die Sperrung der S-Bahnstrecke zwischen Essen und Bochum war ein Personenunfall, teilte die Bahn mit. Ein wegen der Signalstörung in Wattenscheid auf die S-Bahngleise umgeleiteter ICE stand nach dem Zusammenprall mit einer Person in Höhe Essen-Eiberg auf freier Strecke.

Ein Polizeieinsatz in der Linie S9 in Essen sorgte ebenfalls während des Berufsverkehrs für Verspätungen. Eine offenbar psychisch Kranker Mann hatte Fahrgäste in einer S-Bahn am späten Nachmittag so sehr verschreckt, dass sie die Polizei zu Hilfe riefen. (dae/WE)

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