Rheinkirmes: zwischen Schleuderwaschgang und Geisterbahn

Für Fans von Karussells und Achterbahnen läuft der Countdown: Am Montag beginnen die Aufbauarbeiten für die nach Veranstalterangaben "größte Kirmes am Rhein" vom 17. bis 26. Juli in Düsseldorf. Dort sollten die Nerven gekitzelt und reichlich Adrenalin ausgeschüttet werden. 1250 Schausteller hatten sich laut einer Mitteilung um einen Platz auf den Rheinwiesen beworben.

Düsseldorf.. Unter den ausgewählten Superlativen sind nun der "Hangover", der seinen Fahrgäste in Gondeln einen freien Fall aus 85 Metern Höhe bietet und als Weltpremiere bezeichnet wurde. Im Fahrgeschäft "Black Out" dürften sich Mitfahrer wie im Schleudergang der Waschmaschinen vorkommen, heißt es in einer Ankündigung. Auch der "Predator" hat Gondeln, die sich in alle Richtungen drehen. Hinzu kommen auf dem 165 000 Quadratmeter großen Festplatz Wildwasserbahnen, Geisterbahnen und Karussells. Dabei sind auch viele familienfreundliche Fahrgeschäfte, die Großzelte der Altbierbrauereien, Imbissbuden, Cafés und Süßwarenstände.

Die Kirmes und ein dazugehöriges Schützenfest stellen eines der größten Volksfeste in Nordrhein-Westfalen dar. Rund vier Millionen Besucher werden erwartet.